Die Zukunft der Bildung

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"Zukunft der Bildung mit „Schulen im Aufbruch"" - unter diesem Titel lud die Pädagogische Hochschule Oberösterreich am 9. Juni zum gemeinsamen Nachmittag. Schulleiterin Margret Rasfeld und Trendforscher Franz Kühmayer gaben Inputs, wie sich Bildung in Zukunft verändern müsse.

Margret Rasfeld: Was wirklich zählt: Beziehung, Wertschätzung, Verantwortung, Sinn


Margret Rasfeld, Schulleiterin Evangelische Schule Berlin Zentrum, spricht über eine wertschätzende Lern- und Beziehungskultur, die ein maßgeblicher Schlüssel für das Lernen ist. Lernen braucht Begeisterung. Begeisterung braucht Bedeutsamkeit. Bedeutsamkeit braucht Sinn. Welche Bedingungen braucht es, damit eine Kultur der Potenzialentfaltung, Erfahrungen von Sinnhaftigkeit und Selbstwirksamkeit, inklusives Lernen gelingen können? Diesen Fragen geht Rasfeld in ihrem Vortrag nach.

Franz Kühmayer: Was wir über die Zukunft wissen können


Kinder, die heute geboren werden, gehen zirka im Jahr 2075 in Pension. Die wirtschaftlichen, sozialen und technischen Entwicklungen der letzten 50 Jahre stellen eine Projektionsfläche für die zukünftige Gesellschaft dar und geben Auskunft darüber, wie sehr sich die Welt von morgen von der heutigen unterscheiden wird. Genau dies wird jedoch die Welt, auf die wir mittels des heutigen Bildungssystems unsere Kinder vorbereiten. Wie kann Bildung das Unmögliche leisten? Der Trendforscher Franz Kühmayer wagt in seinem Vortrag den Blick in die Glaskugel.