Maturanten sind zuversichtlich

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Über drei Viertel der rund 7.000 oö. Maturanten blicken positiv in ihre Zukunft. Das hat eine aktuelle Studie vom Institut IMAS im Auftrag von Landesrätin Doris Hummer ergeben. Interessant ist auch, dass sich immerhin 12 Prozent der Befragten eine Lehre nach der Matura vorstellen können.

Für Bildungslandesrätin Doris Hummer sind diese 12 Prozent nicht zu ignorieren. Mit sogenannten Dualen Traineeprogrammen will man künftig die Maturanten abholen und ihnen den Weg in eine (verkürzte) Lehre erleichtern. Somit wird auch dem Fachkräftemangel in Österreich der Kampf angesagt.
Die Entscheidung für eine Weiterbildung in Form einer dualen Ausbildung nach der Matura erlaubt jungen Menschen einen besseren Einstieg in die Berufswelt.

Lehre nach der Matura

Derzeit gibt es in Oberösterreich schon rund 130 Maturanten, die sich für den Weg in eine Lehre entschieden haben. In diesem Modell geht es direkt in die 2. Klasse Berufsschule und die Lehrzeit beträgt zwei Jahre. In Planung ist jetzt die Entwicklung eines einjährigen Modells, dass die Attraktivität dieses Ausbildungsweges erhöhen soll. 

Freunde und Gesundheit ganz oben

Die zentralen Ergebnisse der Studie besagen, dass die Maturanten grundsätzlich sehr glücklich und zufrieden sind und positiv in ihre Zukunft blicken. Freunde und Familie sowie Gesundheit stehen in ihren erstrebenswerten Zielen noch vor einem beruflichen Erfolg oder einer Karriere.

Duales Traineeprogramm für Maturanten


Eine repräsentative Studie zur Einstellung und Wertehaltung unter oberösterreichischen Maturanten zeigt, dass eine grundsätzlich positive Stimmung vorherrscht und die Maturanten positiv in ihre Zukunft blicken. Der Großteil der Maturanten plant nach der Schule entweder den direkten Einstieg in das Berufsleben oder ein Studium an einer FH oder Universität. Einer von acht Maturanten kann sich jedoch auch den Beginn einer Lehre vorstellen.