Neue Primarstufenausbildung kommt gut an

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Das neue Lehramtsstudium "Primarstufe" der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich kommt gut an bei den Studierenden. Trotz verlängerter Studienzeit entschieden sich mehr als 100 Studenten für die 10-semestrige Ausbildung.

Mir rund 3.000 Studenten gehört die Pädagogische Hochschule OÖ zu einer der größten des Landes. So groß wie die Studentenzahl scheinen auch die Herausforderungen zu sein, die durch die LehrerInnenbildung Neu zu bewältigen sind. Dieses Studienjahr startete man erfolgreich mit dem Lehramtstudium  "Primarstufe" - nächstes Jahr folgt die rundum Erneuerung der Sekundarstufe.

Gimpl: "Optimale Studierbarkeit ist das Ziel"
In Kooperation mit acht Universitäten und Hochschulen soll das Studium künftig für alle Sekundarstufenlehrer dasselbe sein. Die Mindeststudiendauer beträgt für das Bachelorstudium 8 Semester und für das Masterstudium 4 Semester. Rektor Herbert Gimpl will eine "optimale Studierbarkeit für die jungen Menschen" erreichen, das heißt, Studierende sollen nicht von Uni zu Uni pendeln. Er kann sich den vermehrten Einsatz von e-Learningtools vorstellen oder den Dozenten mehr Mobilität abverlangen. Sollte die Zusammenarbeit mit der Johannes Kepler Universität aus finanziellen Gründen nicht zustandekommen - wird man wohl vermehrt mit der Uni Salzburg kooperieren.

Große Herausforderungen für die PH OÖ


"Alles neu" könnte man zusammenfassen, wenn Herbert Gimpl und die beiden Vizerektoren Katharina Soukup-Altrichter und Josef Oberneder über die künftigen Herausforderungen sprechen. Die Primarstufe ist auf Schiene, nächstes Jahr soll die Sekundarstufe folgen. Die Lehrpläne für die 27 Unterrichtsfächer sind bereits umgesetzt - viele organisatorische Details fehlen aber noch. Gimpl ist zuversichtlich, dass der Start des Sekundarstufenstudiums glücken wird, auch wenn es zu diesem Zeitpunkt noch zu früh ist, um dies zu garantieren.

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