Die Probleme an den Nahtstellen

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Der Übergang zwischen verschiedenen Schultypen und Schulstufen verläuft leider oft nicht reibungslos. Die PH OÖ hat sich am 6. Oktober diesem Problem angenommen und im Bildungshaus Schloss Puchberg über Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert. Im Vordergrund stand das Gemeinsame, nicht das Trennende!

Schulwechsel reibungslos gestalten

Am 6. Oktober 2015 diskutierten Lehrkräfte der Sekundarstufe 1 und 2, um die Probleme an den Nahtstellen verschiedener Schultypen zu verringern. Im Vordergrund stand das Gemeinsame, nicht das Trennende. Es ging um den Erfahrungsaustausch und um die Vernetzung. Hauptreferent war Rolf Arnold, der über Kompetenzorientierung, Methoden von Lehren und Lernen und deren Chancen an den Nahtstellen sprach. (Bildquelle: Thinkstock)

Rolf Arnold: Bescheißerle Brücken in der Bildung

Dr. Rolf Arnold von der TU Kaiserslautern plädiert für komplett neue Herangehensweisen Bildung zu denken und warnt vor sogenannten "Bescheißerle- oder Sackgassenbrücken" an den Nahtstellen verschiedener Schultypen. Hinderliche Elemente sind beispielsweise Gewissheit, Steuerung, Input oder Vermittlung. Zudem geht er in seinem Vortrag auf den Kompetenzbegriff ein. "Man kann viel wissen, aber nichts können, das ist das Problem der Universitäten. [...] Wissen ist ein Bestandteil von Kompetenz", so Arnold. Für ihn kann Kompetenz nur durch Wissen, Qualifikation und Emotion entstehen.

Diskussionsrunde Rolf Arnold: Chancen an den Nahtstellen verschiedener Bildungseinrichtungen

In der Diskussionsrunde zu seinem Vortrag geht Rolf Arnold darauf ein, wieso das pure Vermitteln von Wissen oft so erfolglos ist und wie Lehrkräfte das Problem beim Übergang beim Übergang von Neuer Mittelschule ins Gymnasium oder in die berufsbildenden höheren und mittleren Schulen bewerkstelligen können.

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