Balance zwischen offline und online halten

© Land OÖ/Kauner
© Land OÖ/Kauner

Online oder doch lieber offline? Dieser Frage ging man am 25.9.2014 im Energie AG Power Tower nach. Bei all den Medienangeboten dürfen Erwachsene und Jugendliche nicht die passende Balance zwischen virtuell und real verlieren. Rund 200 Personen folgten der Einladung des OÖ Familienreferates.

Sport als Suchtprävention


Ein Vortrag vom Psychologen Dr. Oliver Scheibenbogen und eine Podiumsdiskussion, unter anderem mit LH-Stv. Franz Hiesl und Engergie AG Generaldirektor Leo Windtner, standen bei "Offline sticht online" am Programm. Stargast bei der Veranstaltung war Skispringer Michi Hayböck. Ziel war es, auf das Suchtpotential neuer Medien hinzuweisen und Alternativen zum Online-Angebot aufzuzeigen. Hayböck, der höchstens beim Skispringen suchtgefährdet ist, sieht Sport als geeignete Präventivmaßnahme. Wer viel Sport treibt, habe laut Hayböck, gar keine Zeit der Online-Sucht zu verfallen.

Scheibenbogen: Offline sticht online


Der klinische Psychologe und Gesundheitspsychologe Dr. Oliver Scheibenbogen geht in seinem Vortrag darauf ein, was neue Medien in uns bewirken und welche Suchtgefahren bestehen. Vor allem weist er auf die Bedeutung der Prävention hin. "Prävention bedeutet, ich muss mein Kind auf dem Weg hin zu den Neuen Medien begleiten und hier sind wir Erwachsenen gefragt, uns Kompetenz anzueignen", so Scheibenbogen. (Bildquelle: Land OÖ/Kauder)

Diskussionsrunde: Umgang mit neuen Medien


Sabine Kronberger im Gespräch mit LH-Stv. Franz Hiesl, Energie AG Generaldirektor Dr. Leo Windtner, Skispringer Michi Hayböck und Psychologe Dr. Oliver Scheibenbogen. Wie halten es die Podiumsgäste selbst mit Smartphone und Co? Welche Probleme sehen Sie mit neuen Medien? Und: Wer hat kein Smartphone auf der Bühne mit bzw. wer hat sogar zwei mobile Geräte dabei? Das Ergebnis war überraschend! (Bildquelle: Land OÖ/Kauder)

Gespräch mit Michi Hayböck


Für Michi Hayböck gehört Facebook und Co zum Berufs- und Privatleben dazu. Er achtet aber darauf, seine Privatsphäre zu wahren. "Ich verrate gerne, wo ich gerade bin, da wir ja doch Woche für Woche woanders auf der Welt unterwegs sind. Ich verrate auch gerne wie es mir geht und was ich so mache. Das sind eh so die wichtigsten Sachen", so Hayböck. Hayböcks Sportler-Facebookseite hat derzeit rund 27.000 Likes. Privat hat er jedoch ein eigenes Profil. (Bildquelle: Land OÖ/Kauder)

Ihre Meinung