Eröffnung des Bundes- & Koordinationszentrums eEducation Austria

Im Zuge der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie „Schule 4.0 – jetzt wird’s digital“ des Bildungsministeriums wurde an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich das österreichweite Bundes- & Koordinationszentrum eEducation Austria eingerichtet. Am 03.02.2017 erfolgte die offizielle Eröffnung.

eEducation Austria: Schulen sollen von Schulen lernen


Um die Digitalisierungsstrategie "Schule 4.0" optimal umsetzen zu können, wurde heute das Bundes- & Koordinationszentrum eEducation Austria offiziell eröffnet. Es dient der Förderung des digitalen Lernens und der Unterstützung der österreichweiten Vernetzung und Koordination der Schulen und ist an der Pädagogischen Hochschule OÖ angesiedelt.

Der Leiter dieses Zentrums ist Mag. Andreas Riepl. „Um zeitgemäße Pädagogik zu leben, benötigt es entsprechende Ressourcen, Infrastruktur und Entwicklung aber auch die richtige Haltung. eEducation versucht auf diesen Ebenen zu wirken und über Fortbildungen zum Thema digitaler Medien, Lehrerkräfte so zu unterstützen, dass diese einen verantwortungsbewussten Umgang mit neuen Medien positiv anleiten können“, erläutert Riepl die Aufgaben des neuen Zentrums.

Das Zentrum verfolgt drei große Zielsetzungen

  • Förderung der Schul- und Unterrichtsentwicklung in allen Schularten österreichweit
  • Orientierungsrahmen für Umgang mit digitalen Medien
  • Weiterentwicklung und Beforschung der Pädagoginnen- und Pädagogenbildung

Die Arbeit von eEducation Austria basiert auf einem Partnerprogramm, in dem Expert-Schulen die Member-Schulen auf ihrem „digitalen Weg“ begleiten. Derzeit sind 1.200 Schulen in diesem Netzwerk und haben bereits 3.400 "digitale Aktivitäten" gesetzt, das heißt, diese Schulen haben schon digitale Umsetzungen am Schulstandort dokumentiert. Innerhalb den nächsten zwei Jahren, sollen weitere 800 Schulen folgen.

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