120 Mädchen starten ins PowerGirls-Jahr!

Die PowerGirls bei der feierlichen Eröffnung ©eventfoto.at
Die PowerGirls bei der feierlichen Eröffnung ©eventfoto.at

2.370 Mädchen, rund 60 Schulen in OÖ, mehr als 70 oberösterreichische Firmen, Schulen und Institutionen unterstützten bereits das Technikförderprogramm "PowerGirls". Am 5. November startete die 14. Generation im PowerTower der Energie AG mit voller Tatendrang ins neue Jahr!

Rund 120 PowerGirls aus 12 Schulen nehmen im Schuljahr 2018/2019 am Projekt teil und 20 Unternehmen und Bildungseinrichtungen unterstützen es.


Für die IBMS Wels ist das Projekt auch seit Langem ein Fixpunkt. "Es ist eine große Bereicherung für die Mädchen, sie wissen anfangs noch kaum etwas, wie in Firmen gearbeitet wird. Wenn sie in die Schule zurückkommen, erzählen sie mit Begeisterung, was sie alles gemacht und gelernt haben", so Martina Deinhamer, Lehrerin an der IBMS Wels. Ihre Schülerin Jovana freut sich auf das Projekt und weiß bereits, dass es wichtig ist, Rollenklischees zu widerlegen: "Es gibt ja auch aus diesem Grund die PowerGirls, dass wir diese Klischees aus der Welt schaffen, dass Jungs technische Arbeiten besser als Mädchen machen. Das ist einfach nur Blödsinn".

Generaldirektor Werner Steinecker und Bildungslandesrätin Christine Haberlander bei der Eröffnung. Bildquelle: eventfoto.at

"Die Mädchen lernen technische Berufe in der Praxis kennen und nicht nur in der Theorie und können so einen guten Einblick erlangen, wie die Arbeit funktioniert und eventuell auch Themenfelder finden, die sie interessieren und wo sie später auch einmal beruflich tätig sein wollen", betont Bildungslandesrätin Christine Haberlander.

"Die Rollenklischees sind in vielen Elternhäusern leider noch fest verankert, dass Mädchen typische Frauenberufe nahegelegt werden. Wir brauchen aber die Mädchen genauso wie die Buben in technischen Berufen. Solch ein Projekt wie die PowerGirls sind nicht nur für die Unternehmen gut sondern generell für die Gesellschaft extrem wichtig", so Werner Steinecker, Generaldirektor von der Energie AG, die von Anbeginn Partner des Projekts ist.

Evaluierungen bestätigen den Erfolg

Die Ergebnisse der Studie von 2018 zeigen, dass das Projekt PowerGirls geeignet ist, bei Mädchen Interesse an einer technischen Ausbildung zu wecken.

  • 41,3 % aller PowerGirls können sich einen technischen Beruf vorstellen, im Gegensatz zu Non PowerGirls mit 35,2 %. 
  • PowerGirls zeigen ein fortschrittlicheres Geschlechterrollenbild als Non PowerGirls. 92,7 % sind der Meinung, dass Frauen auch in Männerberufen tätig sein sollten.
  • 55,7 % der PowerGirls schätzen sich im Vergleich zu 42,9 % der Non PowerGirls als mathematisch begabt ein.
  • PowerGirls entscheiden sich signifikant häufiger für technisch-naturwissenschaftliche weiterführende Schulen (17,3%) als Non PowerGirls (7,3%). 24,1 % der PowerGirls wählen einen technisch-orientierten Lehrberuf (z. B. Elektrikerin, Computertechnikerin, Kunststofftechnikerin, Kfz-Mechanikerin, Labortechnikerin), während keines der Non PowerGirls Interesse an einem technisch orientierten Lehrberuf zeigt. 

Alle Infos zum Projekt finden Sie auf der Homepage!

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