BackMeUp - Backup für die Cloud

Bild: www.backmeup.at
Bild: www.backmeup.at

Drei Unternehmen und fünf wissenschaftliche Partner vereinen sich zu einem Kooperationsnetzwerk. Das Ergebnis davon ist ein System, das die Datensicherung aus der Wolke ermöglicht - sei es von Facebook, Twitter, einer Lernplattform oder Dropbox - alles kann an einem Punkt gesammelt werden.

Die interdisziplinäre Kooperation umfasste dabei folgende Partner:

  • X-Net Services GmbH
  • AIT Austrian Institute of Technology GmbH
  • ARS ELECTRONICA LINZ GmbH, Ars Electronica Futurelab
  • BDF-net Agentur für neue Medien GmbH
  • FH Hagenberg
  • gtn GmbH
  • Institut für Datenverarbeitung an der Johannes Kepler Universität Linz
  • Institut für Verfassungs- und Verwaltungsrecht an der Universität Salzburg

Hintergrund

Immer mehr Benutzer legen Ihre Daten im Internet ab. Sei es bei sozialen Netzwerken oder in der Cloud - die Daten liegen immer in den Händen von Unternehmen. Dabei unterliegt aber auch das Business weltweit dem Gesetz der Veränderung und nicht immer kann garantiert werden, dass die Daten bestehen bleiben. Unternehmen können bankrottgehen, aufgekauft werden, die Dienste kostenpflichtig machen. Was passiert dann aber mit den Daten?

BackMeUp

Nach der Registrierung auf der Homepage www.backmeup.at besteht die Möglichkeit, über vorgefertigte Plug-Ins die Daten von gängigen Anbietern herunterzuladen. Dazu zählen Plattformen wie Facebook, Twitter, Lernplattformen oder Dropbox. Dabei kann man auch angeben, in welchem Intervall ein Backup erstellt werden soll und was damit passiert. So bietet sich zum Beispiel die Möglichkeit, die Daten direkt auf dem persönlichen SkyDrive abzulegen oder als .zip-Datei herunterzuladen. Durch diese Vorgehensweise kann man als Benutzer also immer dafür sorgen, dass die Daten, die man in sozialen Netzwerken oder in der Cloud abgelegt hat, im Notfall auch noch ein zweites Mal vorhanden sind.

Selber entwicklen

BackMeUp ist als Open Source Projekt konzipiert. Das heißt, dass die Serverlösung von jedem verwendbar ist und auch der Source-Code zur Weiterentwicklung frei verfügbar ist (unter https://github.com/backmeup/backmeup-prototype/wiki).

Fazit

Das Projekt zeigt sehr gut auf, wie wichtig es ist, das Bewusstsein für die verteilten Daten in der Cloud und in den sozialen Netzwerken zu stärken. Die Funktionalität der Plattform hilft dabei, die eigenen Daten zu sichern und auch zu erkennen, wie unglaublich viel mancher Benutzer von sich selber preisgibt. Durch den Open-Source-Ansatz kann die Plattform jederzeit selber erweitert und angepasst werden, was generell immer ein lobenswerter Ansatz ist. Von uns gibt es also definitiv ein "Daumen hoch" für diese Idee.