Wenn der Systemstart mal wieder länger dauert

Wer kennt sie nicht, diese ewig langen Zeiten, die ein Rechner manchmal braucht, um hochzufahren und einsatzfähig zu sein. Manchmal ist allerdings gar nicht der Rechner selbst schuld, sondern die Unzahl an Programmen, die automatisch mitgestartet werden. Dem kann man aber auf den Grund gehen.

Ein einfaches Programm namens Autoruns hilft dabei, herauszufinden, welche Programme bei jedem Systemstart ganz ohne Zutun mitgestartet werden (Downloadlink). Das können durchaus wünschenswerte Programme wie ein Virenscanner sein, oft genug sind es aber auch Anwendungen, bei denen es vollkommen reicht, wenn man sie manuell startet, sobald sie wirklich gebraucht werden. Programme für Bildbearbeitung, Musikverwaltung, oder auch Browser und Mailprogramme müssen ja nicht unbedingt beim Hochfahren gestartet werden, nur um dann die ganze Zeit im Hintergrund sinnlos mitzulaufen und Ressourcen zu verbrauchen. Vor allem bei älteren und leistungsschwächeren Rechnern ist dies einfach nur zusätzlicher Ballast, der den Startvorgang unnötig verlangsamt.

Autoruns

Zugegeben: der erste Anblick des Programms kann etwas einschüchternd wirken und ja: man sollte natürlich schon ein wenig wissen, was man da tut.

Im Endeffekt geht es aber nur darum, die Listen mit Einträgen zu durchsuchen und wenn man ein Programm findet, von dem man ganz sicher weiß, dass man es nicht automatisch beim Rechnerstart mitlaufen lassen will, kann man die Checkbox getrost deaktivieren. Vorsichtig muss man vor in erster Linie nur bei den Systemkomponenten sein (also Registerkarten wie Explorer, Services, Drivers). Wenn man nämlich Dinge wie einen SATA- oder USB-Treiber nicht beim Hochfahren mitstarten lässt, kann das zu ziemlichen Problemen bei der Benutzung führen.

Fazit

Alles in allem kann einem das Programm Autoruns gute Dienste erweisen. Ein Systemstart lässt sich dadurch deutlich beschleunigen, die Anwendung empfehlen wir allerdings wirklich nur für Nutzer mit guten Windows-Kenntnissen!

Ihre Meinung


Robert
12.03.2017 / 18:11
Leider keine wesentlichen Informationen über die erforderlichen Bandbreiten, WLAN-Netzwerkzugriffe (z. B. Radius-Server), Betreuungskonzepte, pädagogische Konzepte etc. - in Summe lediglich eine Empfehlung für den Elektriker, wie viele Steckdosen und welche Verkabelung notwendig ist.

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