Innovativer E-Reader von Sony

Bild: sony.co.jp
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Geräte mit elektronischem Papier werden immer beliebter. Exemplare wie der "Kindle" von Amazon, der "Kobo" oder der "tolino" von Thalia verbreiten sich rasend schnell. Sony geht mit einer neuen Geräteklasse jetzt noch einen Schritt weiter. Auf dem Gerät kann man nämlich handschriftlich schreiben.

Eine der großen Schwächen des elektronischen Papiers war bisher immer die Lade- und Verzögerungszeit. Will man einen neuen Bildschirminhalt anzeigen, kann auch schon mal eine halbe oder ganze Sekunde vergehen. Wenn man auf dem Gerät nur liest, ist das im Normalfall auch kein Problem - will man aber auch Sachen eingeben und wirklich interagieren, wird es schon schwierig. Es gibt zwar schon spezielle E-Papers, die sehr schnell umschalten können - kommerziell verfügbar waren diese aber bisher auch noch nicht.

Anfang 2014 will Sony nun ein Gerät auf den Markt bringen, das von der Größe her in etwa an ein A4-Blatt heranreicht (und somit deutlich größer ist als ein handelsüblicher E-Book-Reader). Die wirkliche Besonderheit ist allerdings, dass der Hersteller verspricht, dass mit dem mitgelieferten Stylus flüssiges Schreiben mit der Hand möglich sein soll. Das wäre dann ein wirklicher Vorteil, war die Texteingabe mittels Knopftastatur oder Touchscreen bisher immer ein mühsamer Vorgang.

Als primäres Einsatzgebiet sieht Sony den Bildungsbereich. Aus diesem Grund werden wahrscheinlich noch heuer Testläufe mit renommierten japanischen Hochschulen wie der Waseda-Universität, der Ritsumeikan-Universität und der Hosei-Universität gestartet. Auf die Ergebnisse sind wir schon sehr gespannt ...