Programmieren spielerisch erlernen

ITAKE steht für "Informationstechnologie des Alltags für Kinder erfahrbar machen". Ziel des Projekts ist es, durch den spielerischen Zugang zur Robotertechnologie die notwendigen kreativ-innovativen Fähigkeiten bei Kindern/Schülern zu fördern. Sehen Sie hier Beispiele, wie das gelingen kann.

MakeyMakey – Alles wird zur Tastatur


Ein MakeyMakey besteht aus einer Platine mit einem Mikrocontroller, einem USB-Kabel und Krokodil-Klemmen. Damit kann alles, was den elektrischen Strom leitet, zu einer PC-Tastatur oder Maus gemacht werden. Als leitende Materialen eignen sich neben metallischen Gegenständen, Obst, Blätter, Wasser oder Play-Doh auch die menschliche Haut. Es muss keine eigene Software installiert werden, alle Programme, die mit Tastatur und Maus bedienbar sind, funktionieren auch mit dem MakeyMakey.

BristleBot oder Zahnbürstenroboter


Der BristleBot ist ein primitiver Roboter, der durch einen einzigen Vibrationsmotor bewegt wird. Der Zahnbürstenroboter ist ganz einfach selbst zu bauen. Es wird nur eine Zahnbürste, eine Batterie und ein kleiner Motor benötigt. Eine kurze Bauanleitung sowie das fertige Resultat zeigt Ihnen Dr. Johann Stockinger.

Unser kleines Energiehaus


Unser kleines Energiehaus besteht aus einem herkömmlichen Puppenhaus, das mit Sensoren (Temperatursensor, Bewegungssensor, etc.) und Aktoren (Lampen, Motoren, etc.) ausgestattet ist.

Mit diesem Lernarrangement erlangen die Schüler ein gutes Grundverständnis für die Funktionsweise technischer Systeme.

WeDo & Scratch - Lego-Roboter mit Scratch steuern


Lego Education WeDo ist ein Einstiegsbaukasten von Lego, der Kindern schon früh einen intuitiven und spielerischen Zugang zur Welt der Robotik vermitteln soll. Es kann mit der kostenlosen Programmiersprache Scratch verwendet werden. Scratch wurde speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt.

Bee-Bot


Bee-Bots sind programmierbare Bodenroboter für Kindergarten- und Volksschulkinder (5-7 Jahre). Sie ermöglichen vor allem jüngeren Kindern spielerisch etwas über Sprachen zur Richtungssteuerung von Robotern zu lernen und unterstützen so eine Hands-On Einführung in die Robotik.

Interview mit Dr. Wolfgang Slany


Wieso ist es wichtig, Kindern einen leichten aber auch spielerischen Zugang zum Programmieren zu ermöglichen? Ab wann sollte man Mädchen und Burschen mit diesem Thema konfrontieren? Was kann der Catrobat zum Programmier-Interesse der Jugendlichen beitragen? Und wie sieht die Zukunft der Programmierer aus? Antworten gibt Dr. Wolfgang Slany, Leiter des Insitutes für Softwaretechnologie an der Universität Graz.

Nähere Informationen zum Projekt ITAKE finden Sie auf der Homepage der Österreichischen Computer Gesellschaft.