Cluster - die Zukunft im Schulbau?

© Rupert Steiner/Dietmar Tollerian
© Rupert Steiner/Dietmar Tollerian

Das kürzlich errichtete Bildungszentrum Pregarten ist geprägt von einem neuartigen räumlich-pädagogischen Konzept. Durch eine Einteilung in sogenannte Cluster können klassenübergreifende Kooperationen gestärkt und überschaubare Einheiten geschaffen werden.

Um den Gebäudekomplex in eine Sequenz überschaubarer Bereiche zu gliedern, wurde das Prinzip der Cluster gewählt. Bei dieser Variante werden eine bestimmte Anzahl von Klassen und Gruppenräumen zu einem räumlichen Verbund zusammengefasst. Herzstück eines jeden Clusters bildet der sogenannte Marktplatz. Dieser kann als Pausenraum, Raum für offene Unterrichtsformen oder als Versammlungsraum und Ort des Zusammentreffens genutzt werden. Ein Lehrmittelzimmer und ein Teamarbeitsraum für Lehrer ergänzen den Cluster.

Die Schule als Mikrokosmos

Viel Licht, offene Räume und in sich geschlossene Einheiten - so präsentiert sich das neue Schulgebäude im Zentrum von Pregarten. "Das neue Raumkonzept mit den einzelnen Clustern schafft vor allem Ruhe", freut sich der Direktor der Schule Reinhardt Bauer.

Die Kosten der Errichtung des Schulkomplexes haben sich auf rund 16 Millionen Euro belaufen. Das Bildungszentrum Pregarten gilt außerdem als Pilotprojekt für ähnliche Bauvorhaben im schulischen Bereich und dient der Weiterentwicklung des Schulbaues in Oberösterreich.

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