Ergebnisse des Nationalen Bildungsberichts

© bifie
© bifie

Der Nationale Bildungsbericht (NBB) 2012 umfasst insgesamt 700 Seiten mit ausführlichen Zahlen, Daten und Fakten rund um das österreichische Bildungsystem. Um die Ergebnisse genauer zu erläutern wurde eine vierteilige Vortragsreihe initiiert.

Auftakt der Veranstaltungsreihe


An Band 2 "Fokussierte Analysen bildungspolitischer Schwerpunktthemen" des Nationalen Bildungsberichts arbeiteten mehr als 30 Wissenschafter in zehn Gruppen.Die Vielzahl an Ergebnissen werden nun in der vierteiligen Vortragsreihe im Detail präsentiert und diskutiert. Auftakt war am 6. Juni 2013 an der PH Oberösterreich.

Themen der ersten Veranstaltung waren:

  • Überblick über den NBB und seine Themen
  • Das Schulsystem im Spiegel der Indikatoren - vorgestellt von Mag. Barbara Herzog-Punzenberger vom BIFIE
  • Ergebnisorientierte Qualitätsentwicklung von Schule - präsentiert von Mag. Dr. Wagner von der Fachhochschule Oberösterreich
  • Ganztägige Schulformen - Nationale und Internationale Erfahrungen, Lehren für die Zukunft - vorgestellt von Dr. Johann Bacher von der JKU Linz

Überblick Nationaler Bildungsbericht


Barbara Herzog-Punzenberger gibt in ihrem Referat einen Überblick zum Nationalen Bildungsbericht (NBB) und seine Themen. Weiters erläutert sie das Schulsystem im Spiegel der Indikatoren: Kontext des Schulwesens, Ressourcen und Prozessfaktoren. Der NBB soll die Bildungspolitik unterstützen, den Zustand des Schulwesens erläutern sowie bildungspolitische Reformpläne wissenschaftlich und kritisch begleiten.

Ergebnisorientierte Qualitätsentwicklung von Schulen


Dr. Petra Wagner von der Fachhochschule OÖ widmet sich in ihrem Vortrag der ergebnisorientierten Qualitätsentwicklung. Der Fokus liegt auf der Optimierung der Schule als Ganzes und durch die systematische Ausrichtung an den Lernergebnissen der Schüler. Wagner ging der Frage nach, welche spezifischen Kompetenzen Lehrkräfte und Schulleiter brauchen, um eine Qualitätsverbesserung zu erreichen.

Ganztägige Schulformen - verschränkte Variante in der Minderheit


Johann Bacher macht in seinen Ausführungen eine Bestandsaufnahme der ganztägigen Schulformen in Österreich. Derzeit bietet ein Viertel der Pflichtschulen ein ganztägiges Angebot, 86% davon in offener Form. Bacher empfiehlt jedoch die verschränkte Form, diese nimmt aber nur sehr langsam Fahrt auf.

Alle Infos über den Nationalen Bildungsbericht sind auf der Homepage des bifies abrufbar.