Tausende Schüler im Drachenboot

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Mehr als 5.000 Schüler nutzten die Gelegenheit, sich mit anderen Klassen beim Drachenbootrennen zu messen. Wir waren am 1. Juli 2013 am Ausee mit dabei.

Das ist "Klasse im Boot"


Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Ausee in Asten fleißig um die Wette gepaddelt - und zwar in einem Drachenboot. Die Regeln sind denkbar einfach: 16 Paddler, ein Trommler und ein Steuermann müssen die Distanz von 250 Metern am schnellsten in einem Drachenboot zurücklegen. Die Umsetzung ist schon schwieriger - vor allem zählt bei diesem Bootrennen der Teamgeist. Einzelkämpfer stoßen rasch an ihre Grenzen.

"Ich möchte unbedingt noch einmal mitfahren!!!"

Lehrkräfte und Schüler waren gleichermaßen begeistert. Für manche ist das Drachenbootrennen bereits seit 2011 ein Pflichttermin. Für jene, die zum ersten Mal dabei waren, könnte es einer werden. Die Rückmeldungen waren jedenfalls durchgehend positiv. "Ich möchte unbedingt noch einmal mitfahren!!!", schreibt zum Beispiel LEA in ihrem Gästebucheintrag. Den Kindern gefiel vor allem, dass alle Schüler der Klasse ein gleichwertiger Teil des Teams waren. Das gemeinsame Paddeln machte natürlich allen Spaß, auch wenn es anstrengend war. Dass Sonne, Wasser und Bootfahren grundsätzlich einem Klassenzimmer vorzuziehen sind, braucht nicht extra erwähnt zu werden.

HS Garsten siegte

Die Hauptschule Garsten reiste beinahe mit der gesamten Unterstufe an und konnte sich auch am Ende bei den Bewerben durchsetzen. Klassenvorstand Andreas Kelcher war mehr als stolz auf seine Schüler und war voll des Lobes: "Wir haben das erste Mal mitgemacht und wir werden sicher die nächsten Jahre wiederkommen. Das Rennen ist eine riesige Bereicherung für unsere Kinder, auch in pädagogischer Hinsicht!"

Von 270 auf mehr als 5.000 Kinder

Organisator Günther Briedl hat mit seiner Idee "Klasse im Boot" einen durchschlagenden Erfolg zustande gebracht. Angefangen hat es in Ottensheim mit einem Tag und 270 Kindern, 2012 waren es 2.600 Kinder und dieses Jahr konnte diese Zahl sogar noch verdoppelt werden. "Es ist fast wie ein Märchen", so der Lehrer und Sportkoordinator des österreichischen Kanuverbandes.

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