Afghanistan: Wieviel Sicherheit ohne die USA?

Afghanistan: Wieviel Sicherheit ohne die USA?
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Mediennummer: 4300692
Medienart: HistoClips
Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2011
Zeit: 00:02:09

Kurzbeschreibung:

Diese afghanischen Bauern sind Pioniere: Sie sollen dem Westen helfen, die Taliban in Schach zu halten und den Kämpfen ein Ende zu bereiten, nach einer Ausbildung zu Hilfspolizisten. Doch das Ausbildungsprogramm funktioniert nicht überall, in Nachbarbezirken musste es wieder gestoppt werden. Manche Arbaki beschuldigen ihre Anführer, sie seien korrupt und zahlten ihnen den Sold nicht aus. Andere fordern eine bessere Ausrüstung oder mehr Sold; derzeit gibt es umgerechnet etwa 105 Euro im Monat. Manche Anwohner werfen der Miliz Günstlingswirtschaft vor. Die Chefs der Arbaki weisen dies zurück. Innerhalb von 18 Tagen schulen US-Marines die Arbaki zu Hilfspolizisten. Auf dem Programm stehen auch Vorträge gegen Korruption. Das soll für eine professionelle Truppe sorgen. Trotz aller Probleme gelten die Arbaki in Mardschah als Erfolgsgeschichte. Nach Angaben der Marines gibt es in dem Gebiet nur noch ein Fünftel der Anschläge vom Vorjahr. In einem Jahr, so hoffen sie, könnte die afghanische Polizei hier allein für Sicherheit sorgen. Das wäre auch für die USA eine gute Nachricht: Schließlich wollen sie ihre Truppen nach und nach abziehen.