Der 1. Weltkrieg

Medienpaket zu Ursachen, Verlauf und Folgen des 1. Weltkriegs

Der 1. Weltkrieg
Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Fachgebiet: Geschichte
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(Bild: © Photos.com/Getty Images)
Das Streben der Mächte
4651457
Online-Medium
00:20:00
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Eignung: Mittelstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Afrika, Europa, Frühgeschichte, Geschichte, Großbritannien, Länderkunde, Politische Bildung, Verschiedenes
Sprache: Deutsch, Englisch
Produktionsjahr: 2008

Kurzbeschreibung:

„Streben der Mächte“ gibt mit historischen Karten, Dokumenten, Bildern und Originalfilmen einen Überblick über die Epoche des Imperialismus. Die DVD erklärt Interessen, Sichtweisen und Gründe für das Streben der Mächte der damaligen Zeit nach Kolonien. Sie zeigt die Aufteilung Afrikas unter den europäischen Kolonialmächten und thematisiert dabei die deutsche Kolonialpolitik Kaiser Wilhelm II. mit den ersten Kolonien in Afrika, dann im Pazifischen Ozean sowie die Rolle Deutschlands im Boxeraufstand in China undbei der brutalen Niederschlagung des Herero-Aufstands in Deutsch-Südwestafrika. Im Film werden ebenso die Kolonien Großbritanniens und das politische Gefüge in Europa anhand der Bündnispolitik des „Zwei- und Dreibunds“ sowie der „Entente Cordiale und Triple Entente“ erläutert.

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Österreich Box 1: 1896 - 1918
4652240
Online-Medium
02:48:00
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe, Erwachsenenbildung
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Erwachsenen-/Lehrerfortbildung, Europa, Film, Geschichte, Länderkunde, Medien, Medienerziehung, Politik, Politische Bildung, Österreich
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2010

Kurzbeschreibung:

DVD 1 enthält Filmdokumente zu folgenden Themen: 1. Das Kaiserhaus - Repräsentation 2. Alltag - Lebenswelten 3. Wirtschaft und Fortschritt 4. Machtanspruch und Nationalismus - Biografien 5. Der Erste Weltkrieg 6. Das Ende der Monarchie 7. Film und "Wirklichkeit"

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Erster Weltkrieg: Eine europäische Katastrophe
4652339
Online-Medium
00:53:00
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch, Englisch, Türkisch

Kurzbeschreibung:

Erster Weltkrieg I (20:44 min): Der Film geht der Frage nach, wo die Ursachen für den Ersten Weltkrieg zu suchen sind. Beginnend mit der Gründung des Deutschen Reiches und der Außenpolitik werden die Bündnissysteme erklärt. Auch die Bedeutung der Kolonien als Rohstoff- und Absatzmärkte werden aufgezeigt. Wirtschaftlich war Deutschland führend und das Kräfteverhältnis in Europa geriet ins Wanken. Was waren die Ziele der einzelnen Großmächte? Wie standen die Chancen, ausgehend vom Kräfteverhältnis der Bündnisse, bei Kriegsausbruch 1914?

Erster Weltkrieg II (32:45 min): Der Film zeigt die mittlerweile erstarrten Fronten zwischen den Mittelmächten und den Alliierten von 1915-1918. Man sieht, welche Schrecken der moderne Krieg bedeutete und wie sich die Rolle des einzelnen Kämpfers auf dem Schlachtfeld grundlegend veränderte. Zusatzmaterial: Arbeitsblätter; Testaufgaben; ergänzende Materialien; Arbeitsblätter für interaktive Whiteboards.

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Der Erste Weltkrieg
4652982
Online-Medium
00:25:00
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte, Politische Bildung
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2013

Kurzbeschreibung:

Der Erste Weltkrieg gilt als die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts". Er ist in vielerlei Hinsicht ein neuer Krieg: Millionenheere, neue Technologien und eine unermessliche Materialschlacht prägen das Kriegsgeschehen. Der Erste Weltkrieg beendet das "lange 19. Jahrhundert", ist Kulminationspunkt des Imperialismus und begründet eine neue Epoche, die von weiteren Kriegen geprägt sein wird. Mit aufwendig nachkolorierten Originalaufnahmen und fundierten Spielszenen wird Geschichte anschaulich. Renommierte Historiker ordnen das Geschehen ein. Die Arbeitsblätter leiten zum quellengestützten Analysieren an.

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Der 1. Weltkrieg: 1914 - Das Attentat
4653050
Online-Medium
00:50:00
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Politische Bildung
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2009

Kurzbeschreibung:

Am 28. Juni 1914 werden der österreichische Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sofia während eines Staatsbesuchs in der bosnischen Hauptstadt Sarajewo von einem jungen serbischen Nationalisten ermordet. Dadurch wird eine Kettenreaktion ausgelöst, die innerhalb weniger Wochen alle europäischen Mächte in den Krieg hineinzieht.

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Der 1. Weltkrieg: 1915 - Stellungskrieg
4653053
Online-Medium
00:50:00
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Politische Bildung
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2009

Kurzbeschreibung:

Das osmanische Reich tritt in den Krieg ein. Die Alliierten starten die "Dardanellen-Operation" in Gallipoli, um nach Konstantinopel durchzubrechen. In Frankreich entwickelt sich der "Stellungskrieg", bei dem sich Deutsche und Alliierte in stark befestigten Bunker- und Grabensystemen gegenüberstehen.

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Der 1. Weltkrieg: 1916 - Schlacht von Verdun
4653055
Online-Medium
00:50:00
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Politische Bildung
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2009

Kurzbeschreibung:

Am 21. Februar beginnt die "Schlacht um Verdun". Sie fordert 600.000 Opfer. Um die geschwächten französischen Verbündeten zu entlasten, starten die Engländer am 1. Juli eine weitere Groß-Offensive an der Somme. Bereits am ersten Tag fallen mehr als 21.000 Soldaten. Italien erklärt Österreich und Deutschland den Krieg.

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Der 1. Weltkrieg: 1917 - Oktoberrevolution
4653058
Online-Medium
00:50:00
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte, Politische Bildung
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2009

Kurzbeschreibung:

Im April erklären die USA dem Deutschen Reich den Krieg. In der russischen Armee kommt es wegen Nahrungsmangels zu Meutereien, die schließlich zur sozialistischen "Oktoberrevolution" Lenins und zum Rückzug Russlands aus dem Krieg führen. Die Briten leiten in Palästina eine Offensive gegen die Türken ein und erobern Jerusalem.

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Der 1. Weltkrieg: 1918 - Blutiges Ende
4653060
Online-Medium
00:50:00
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte, Politische Bildung
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2009

Kurzbeschreibung:

Am 21. März beginnt die "deutsche Frühjahrsoffensive" an der Westfront. Am 18. Juli gehen die Alliierten, gestärkt durch zunehmende amerikanische Unterstützung, zur Gegenoffensive über. Am 11. November um 5 Uhr früh wird in einem Wald bei Compiègne der Waffenstillstand unterzeichnet. Ab 11 Uhr schweigen die Waffen endgültig.

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1. Weltkrieg - Ursachen (Lückentext)
2501639
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Kurzbeschreibung:

Die Aktionen bzw. Reaktionen des Deutschen Kaiserreiches und der europäischen Großmächte bis hin zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs werden stichwortartig aufgelistet. Der Text erwähnt z. B. den Militarismus der europäischen Großmächte, welcher zum Flottenausbau des Deutschen Kaiserreichs führte.

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1. Weltkrieg - Mächtekonstellation (Lückentext)
2501638
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Kurzbeschreibung:

Es werden Ursachen für den Ausbruch, den Verlauf sowie das Ende des Ersten Weltkriegs durch den Versailler Vertrag in diesem Text genannt und erläutert.

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Versailler Vertrag - Positionen und Auswirkungen (Lückentext)
2501641
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Kurzbeschreibung:

Es wird jeweils unterteilt in die Positionen der Verlierer- bzw. Siegermächte und die jeweiligen Auswirkungen für sie. Als Ausgangsposition der Verlierer wird z. B. genannt, dass das Deutsche Reich von den Verhandlungen ausgeschlossen war, als Ausgangsposition der Sieger die territoriale sowie militärische Schwächung von Frankreich bzw. England. Als Auswirkungen sind z. B. das Revisionsverlangen der Verlierer genannt sowie das Unbehagen und Sicherheitsbedürfnis der Siegermächte.

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Beschlüsse des Versailler Friedensvertrags (Lückentext)
2501642
Interaktive Übung (MasterTool)
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Kurzbeschreibung:

Folgende Punkte werden genannt: Allgemeine Beschlüsse (alleinige Kriegsschuld Deutschlands), territoriale Bestimmungen, z. B. Verlust aller Kolonien, Auflösung des Osmanischen Reiches, militärische Bestimmungen, z. B. ein Verbot von allgemeinen Wehrpflichten und von Luftwaffen sowie wirtschaftliche Bestimmungen, z. B. Reparationszahlungen Deutschlands sowie der Verlust von industriellen Ballungsräumen.

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Fragen zum 1. Weltkrieg (Einzelfragen)
2501643
Interaktive Übung (MasterTool)
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Kurzbeschreibung:

Neun Fragen zum ersten Weltkrieg. Es werden Fragen zu den Ursachen, den einzelnen Kriegserklärungen und zu den jeweiligen Verbündeten gestellt.

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Kriegsvorbereitungen in Europa
4300024
HistoClips
00:02:15
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2010

Kurzbeschreibung:

Befreundete Häuptlinge als Ehrengäste beim gesellschaftliche Ereignis des Jahres: dem Kaisermanöver. Im Krieg-Spielen ist das Reich jetzt schon Weltmeister. Engster Verbündeter in der realen Politik ist Österreich–Ungarn, das gerade droht, mit den Türken aneinander zu geraten. Im osmanischen Reich gewinnen gerade die reformfreudigen Jungtürken an Einfluss. Kaiser Franz Joseph von Österreich fürchtet, sie würden Ansprüche auf Bosnien und die Herzegowina erheben. Daher annektiert er kurzerhand das Gebiet um Sarajewo weiträumig. Das wird Folgen haben. Nicht nur für Österreich! Die Verstärkung des Heeres und die gesteigerte Waffenproduktion Deutschlands beunruhigen seine Nachbarn. So auch die „Dicke Bertha“ – wenig schmeichelhaft nach der Tochter Krupps benannt.

 

Ein letztes, großes Ereignis. Viktoria Luise, die Kronprinzessin, heiratet einen Welfenprinzen. Die gekrönte Verwandtschaft reist aus ganz Europa an. Zur Gala einer untergehenden Epoche. Ob einer der Anwesenden ahnt, dass das „Familienfest“ eine Abschiedsvorstellung ist? Der russische Zar Nikolaus II. ist Trauzeuge. Wilhelm darf ihn Nicky nennen. Sie sind Vettern. Auch Englands König George V. ist Trauzeuge und ebenfalls ein Vetter des deutschen Kaisers. Allerdings steht ein Familienstreit ins Haus. Es ist fatal, dass sich Deutschland ausgerechnet an Österreich-Ungarn bindet. Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts steht kurz bevor.

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1914 - Das Attentat von Sarajewo
4300533
HistoClips
00:08:15
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2011

Kurzbeschreibung:

Juni 1914. Franz Ferdinand ist auf dem Weg nach Bosnien – trotz Warnungen. Fanatische Serben planen, den Thronfolger zu töten. 28. Juni - Franz Ferdinand und seine Frau in Sarajevo. Um 10.45 Uhr verlässt der er Erzherzog das Rathaus. Auf seinen Wunsch ändert der Konvoi die Route. Vor dem Kaffeehaus Croatia wartet ein junger Serbe: Gavrilo Princip. Der Zufall kommt ihm Zu Hilfe. Bedrängt von der Menschenmenge, bewegt der Chauffeur den Wagen nur langsam. Der Attentäter kann aus nächster Nähe schießen. Wenig später steht fest: Der Thronfolger und seine Frau sind tot. Der Attentäter und einige Komplizen werden verhaftet. Sie ahnen nicht, was sie ausgelöst haben.

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Ausbruch des Ersten Weltkriegs
4300003
HistoClips
00:02:54
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2010

Kurzbeschreibung:

1914! Europa teilt sich in zwei Blöcke. Die Mittelmächte: Das Deutsche Reich, der Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn, das Osmanische Reich und zunächst auch das Königreich Italien. Auf der anderen Seite das zaristische Russland – mit dem kleinen Bündnispartner Serbien - und Frankreich; beide Staaten sind mit Großbritannien verbunden. Staaten und Bündnisse kämpfen bereits um die Vorherrschaft in Europa - vorerst mit diplomatischen Mitteln. Am 28. Juni wird das österreichische Thronfolgerpaar von dem neuzehnjährigen serbischen Nationalisten Gavrilo Princip in Sarajevo erschossen. Über vier Wochen nach dem Attentat erklärt Österreich Serbien den Krieg. Die Bündnisabsprachen der Länder treten innerhalb weniger Tage in Kraft – Russland macht auf der Seite Serbiens mobil; das Deutsche Reich in – wie es heißt – „Nibelungentreue“ zu Österreich erklärt daraufhin erst den Russen, dann Frankreich den Krieg. Der Kaiser bekennt: Er kenne keine Parteien mehr, er kenne nur noch Deutsche! Keine Partei erhebt zu diesem Zeitpunkt mehr ihre Stimme gegen den Krieg; auch die Sozialdemokraten glauben, sich einem angeblichen Verteidigungskrieg nicht verweigern zu können. Sie wollen nicht als „vaterlandslose Gesellen“ gelten. Niemand glaubt, dass der Krieg lange dauern könnte: „Wenn die Blätter fallen“, spätestens aber Weihnachten sollen die Soldaten wieder zu Hause sein – so werden sie von ihrer Führung mit leichtem Gepäck in den Kampf geschickt. Sie sind in bedingungslosem Offensivgeist erzogen. Gerade in den ersten Wochen werden die Verluste unter ihnen enorm sein.

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Westfront, Schlieffen-Plan, Schlacht an der Marne, Ypern
4300004
HistoClips
00:02:03
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2010

Kurzbeschreibung:

„Wenn die Blätter fallen“, spätestens aber Weihnachten sollen die Soldaten wieder zu Hause sein – so werden sie von ihrer Führung mit leichtem Gepäck in den Kampf geschickt. Sie sind in bedingungslosem Offensivgeist erzogen. Gerade in den ersten Wochen werden die Verluste unter ihnen enorm sein. Dennoch fühlt man sich gut vorbereitet. Seit fast zehn Jahren liegt ein Plan des einstigen Generalstabschefs Graf von Schlieffen bereit. Er sieht einen Zweifrontenkrieg gegen Frankreich und Russland vor: Mit Zangenbewegungen und einer schnellen Entscheidung im Westen, um dann mit aller Kraft im Osten Russland zu besiegen – der so genannte Schlieffenplan. Die Bilder zeigen Begeisterung und Optimismus. Doch ziehen auch viele Soldaten voller Angst und Sorge in den Krieg. Viele stellen sich diesen Krieg wie den letzten von 1870/71 vor – noch weiß keiner der Soldaten, wie entsetzlich sich die Waffentechnik fortentwickelt hat. In Frankreich wird die deutsche Offensive nach der Schlacht an der Marne gestoppt, der Schlieffenplan aufgeben. Bei Ypern werden erste Schützengräben ausgehoben. Um die gegnerischen Truppen zu schwächen, werden die Sturmangriffe der Infanterie durch stundenlanges Artilleriefeuer vorbereitet. Die deutschen Soldaten sind meist noch mit den ledernen Pickelhauben ausgerüstet, die so gut wie keinen Schutz bieten. Die Franzosen entwickeln einen geeigneteren Kopfschutz: Einen Helm aus Stahl. Auch das deutsche Militär führt schließlich Stahlhelme ein. Der Helm entwickelt sich im deutschen Kaiserreich schnell zu einem Symbol für den „stahlharten“ Frontsoldaten.

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Ostfront - Schlacht von Tannenberg
4300009
HistoClips
00:01:11
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte, Politische Bildung
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2010

Kurzbeschreibung:

Zaristische Truppen dringen in Ostpreußen ein. Die Menschen fliehen vor den heranrückenden Russen. Zwei erfahrene Befehlshaber sollen die Situation retten: Generaloberst Paul von Hindenburg wird Oberbefehlshaber, sein Generalstabschef ist General Erich Ludendorff. Bei Tannenberg und an den Masurischen Seen gelingt schließlich der Sieg über die russische Armee. Die zieht sich fast aus ganz Ostpreußen zurück – dennoch wird der Kampf im Osten noch mehrere Jahre andauern. Die „Schlacht vor Tannenberg“ ist der erste große Erfolg der deutschen Armee. Tannenberg wird zum Mythos – und trägt entscheidend zur Heldenverehrung Hindenburgs bei.

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Krieg mit Giftgas
4300015
HistoClips
00:01:34
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2010

Kurzbeschreibung:

Im April 1915 tritt der Krieg in ein neues Stadium ein: An der Westfront setzen die Deutschen Giftgas ein. Unter Führung des deutschen Chemikers und späteren Nobelpreisträgers Fritz Haber wird ätzendes Chlorgas aus Stahlflaschen abgelassen. Der Wind treibt es über das Schlachtfeld in die feindlichen Stellungen. Fast 1200 französische und algerische Soldaten sterben. Auch die anderen Kriegsteilnehmer ziehen nach – die Wissenschaftler versuchen, einander zu übertrumpfen; sie entwickeln immer bösartigere Kampfstoffe. Später wird das Gift, das billig und schnell herzustellen ist, mit Granaten verschossen: Blaukreuz, Gelbkreuz und Grünkreuz heißen die modernen Kampfmittel nach ihrer Kennzeichnung mit farbigen Kreuzen. Besonders verheerend ist die psychologische Wirkung der Giftgase. Bis zum Ende des Krieges werden etwa 90.000 Menschen durch das Gas sterben, Hunderttausende leiden ihr Leben lang an den Spätfolgen der Vergiftungen.

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Seeblockade, Skagerrakschlacht, Untergang der Lusitania
4300013
HistoClips
00:01:56
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2010

Kurzbeschreibung:

Seit Kriegsbeginn schneidet die britische Seeblockade Deutschland vom Nachschub ab. Jedem Schiff der kaiserlichen Marine, das sich aus dem schützenden Hafen wagt, droht der Untergang. Denn die britische Flotte beherrscht Nord- und Ostsee. “Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser!”, hatte Kaiser Wilhelm II. noch vor einigen Jahren optimistisch verkündet. Doch nun liegt die stolze Flotte bewegungslos in den Häfen. Mit U-Booten soll die Blockade durchbrochen werden. Im Mai 1915 versenkt das deutsche U-Boot U-20 den vollbesetzten britischen Passagierdampfer „Lusitania“. In Deutschland wird behauptet, das Schiff habe Munition geladen und sei bewaffnet gewesen. Die Schiffskatastrophe löst eine internationale Protestwelle aus; die USA drohen mit dem Kriegseintritt. Ein Jahr später nimmt schließlich die deutsche Hochseeflotte Kurs auf den nordöstlichen Teil der Nordsee. Auf dem Ausguck des Kleinen Kreuzers “Wiesbaden” versieht auch ein beliebter deutscher Heimatdichter seinen Dienst: Johann Kinau, besser bekannt als Gorch Fock, der 1913 seinen bekanntesten Roman “Seefahrt ist Not” veröffentlichte. Vor dem Skagerrak kommt es zum Treffen mit der britischen Grand Fleet - und zur einzigen großen Seeschlacht des Krieges. Das zweitägige Gefecht kostet weit über 3.000 Deutschen und fast 7.000 Engländern das Leben - und endet ohne einen Sieger. Bis zum Kriegsende traut sich die deutsche Hochseeflotte einen ähnlichen Vorstoß nicht mehr zu.

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1916 - Die Hölle von Verdun
4300537
HistoClips
00:08:12
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2011
Altersfreigabe: 16

Kurzbeschreibung:

Als der Krieg beginnt, sind die Menschen begeistert. Die Völker ziehen in die Schlacht, als sei der Krieg ein Abenteuer. Das Kaiserreich hat für den ersten Krieg des Industriezeitalters hochgerüstet. Doch die Wirkung solcher Waffen hat noch keiner seiner Bürger selbst erfahren müssen. Alliierte und Deutsche krallen sich in Frankreichs Erde fest. Gemetzel als Alltag. Der Feind kann nicht besiegt werden. Also soll er ausbluten. Der neue Generalstabschef Erich von Falkenhayn schreibt an den Kaiser. Er setzt darauf, dass Frankreich seine stärkste Festung um jeden Preis verteidigt: Verdun. Hier sollen die Franzosen ausbluten. In sinnlosen Gegenangriffen. 21. Februar 1916: Mehr als tausend deutsche Geschütze feuern in die französischen Linien. Vernichtung wie nie zuvor. Ein deutscher Sturmtruppführer schreibt: „Denkst Du an die Kugel, die Dich durchbohren wird. Nein. Der Orkan aus Explosionen hat alle Gedanken aus Deinem Gehirn gescheucht.“ In den ersten Tagen gewinnen die Angreifer an Boden. Die größte Festung, Fort Douaumont, fällt. Doch die Verluste sind gewaltig. Falkenhayns Soldaten siegen sich zu Tode. Mit flammenden Appellen schickt der französische Feldherr Pétain seine Soldaten in die Schlacht. Jetzt bluten beide Armeen aus. Angriffe - Gegenangriffe. Es gibt keine Sieger, nur Verlierer. Im Mai sind es 100.000 Tote, Verwundete, Vermisste. Auf beiden Seiten. Die Soldaten nennen Verdun „die Knochenmühle“. Anonym, mechanisch, gründlich wird getötet. Verdun - eine Million Tote und Verwundete. Am Ende sind die Fronten wie am Anfang.

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Schlacht von Verdun
4300021
HistoClips
00:01:25
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2009

Kurzbeschreibung:

Bei der alten Festung Verdun soll die Französische Armee „ausgeblutet“ werden. Auf deutscher Seite kommt ein weiterentwickeltes Maschinengewehr zum Einsatz: das Modell 08 von 1915. Es wird in großer Stückzahl hergestellt. Modell 08/15 ist so verbreitet, dass sich die Abkürzung als Begriff für eintönige, monotone Gewohnheiten einbürgert. Die Schlacht findet auf einem Gebiet von wenigen Quadratkilometern statt. Allein die deutschen Geschütze verschießen fast 14 Millionen Granaten aller Kaliber. Der Geländegewinn tendiert gegen Null. Die deutsche und französische Armee verlieren bei Verdun zusammen fast 600.000 Männer an Toten, Gefangenen, Verwundeten, Vermissten und durch Krankheiten. Die Alliierten antworten am 1. Juli mit einer Großoffensive am Flüsschen Somme in der Champagne. Am ersten Tag haben die angreifenden Briten fast 20.000 Tote und über 35.000 Verwundete zu beklagen - das blutigste Desaster in der britischen Militärgeschichte.

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Schlacht an der Somme - Panzer
4300020
HistoClips
00:01:29
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2009

Kurzbeschreibung:

Die deutsche und französische Armee verlieren bei Verdun zusammen fast 600.000 Männer an Toten, Gefangenen, Verwundeten, Vermissten und durch Krankheiten. Die Alliierten antworten am 1. Juli mit einer Großoffensive am Flüsschen Somme in der Champagne. Am ersten Tag haben die angreifenden Briten fast 20.000 Tote und über 35.000 Verwundete zu beklagen - das blutigste Desaster in der britischen Militärgeschichte. Die Engländer versuchen mit einer neuen Waffe das Dickicht aus Gräben und Stacheldraht zu überwinden: Unter dem Decknamen „Tank“ setzen sie an der Somme die ersten Panzer ein. Diese ersten Modelle sind noch sehr langsam: mit höchstens 12 Stundenkilometern bewegen sie sich voran. Technisch nicht ganz ausgereift und störanfällig, überwinden dennoch genügend die feindlichen Barrieren. Während die Alliierten bis zum Kriegsende über 5.000 „Tanks“ einsetzen, benutzen die Deutschen erbeutete Panzer erst mal zur Übung.

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Friedler Adler
4300815
HistoClips
00:04:42
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2011

Kurzbeschreibung:

Der Politiker Friedrich Adler wurde am 9. Juli 1879 in Wien geboren. Er war Mitglied in der österreichischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) und Naturwissenschaftler. Am 21. Oktober 1916 erschoss er den österreichischen Ministerpräsidenten Karl Graf Stürgkh im Speisesaal des Wiener Hotels Meissl & Schadn, erhielt jedoch 1918 Amnestie. Adler verstarb 1960 in Zürich.

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Kriegsanleihen und Propaganda
4300014
HistoClips
00:00:57
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2010

Kurzbeschreibung:

Kriegsanleihen sollen die steigenden Kosten finanzieren – die insgesamt neun Anleihen decken tatsächlich aber nur etwas mehr als die Hälfte. Ein Krieg auf Kredit – noch glauben die meisten, der Sieg stehe kurz bevor und sie bekämen ihr Geld mit Zins und Zinseszins zurück. Die Oberste Heeresleitung sieht im „Steckrübenwinter“ Gefahren für den Kriegsverlauf und setzt daher auf moderne Propagandamittel und initiiert die Gründung der UFA. Die produziert erst einmal einen Film, der für weitere Kriegsanleihen wirbt. Die Universum Film AG wird sich einmal zum größten Filmimperium nach Hollywood entwickeln.

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Heimatfront im Ersten Weltkrieg
4300025
HistoClips
00:02:43
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Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2009

Kurzbeschreibung:

So schlecht wie im Winter 1916/17 ist es den Deutschen bisher noch nicht ergangen. Denn auch zuhause hat die Seeblockade und die Bevorzugung der kriegswichtigen Industrien Folgen: Die Versorgungslage der Bevölkerung ist dramatisch. Das Reichsgesundheitsamt stellt fest, dass ein Erwachsener 2.280 Kalorien benötigt - die zugeteilten Lebensmittel haben meist weniger als die Hälfte: höchstens 1.000 Kalorien. Die Steckrübe wird zum Hauptnahrungsmittel der unteren Schichten. Notdürftig versorgen Volksküchen die Ärmsten. Es leiden besonders alte Menschen und kleine Kinder. Die Stimmung verschlechtert sich soweit, dass die Oberste Heeresleitung Gefahren für den Kriegsverlauf sieht – denn auch die Front hungert im „Steckrübenwinter“. Daher setzt man immer mehr auf moderne Propagandamittel und initiiert die Gründung der UFA. Die produziert erst einmal einen Film, der für weitere Kriegsanleihen wirbt. Die Universum Film AG wird sich einmal zum größten Filmimperium nach Hollywood entwickeln. Die Soldaten werden immer jünger - nun werden auch Halbwüchsige des Jahrgangs 1900 im Schnellverfahren ausgebildet und an die Front geschickt. “Allgemeiner Arbeitszwang” wird eingeführt. Frauen und Kinder müssen für die Männer einspringen - vor allem in den Rüstungsbetrieben. Denn die Militärs verlangen nach immer mehr Soldaten und Munition. Infanterie, Artillerie und die Luftwaffe brauchten ständig Nachschub. Die gesellschaftliche Stellung der Frau, die in klassische Männerdomänen eindringt, verändert sich. Aber erst nach dem Krieg erhalten in Deutschland Frauen das “aktive und passive” Wahlrecht.

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Frauen im Ersten Weltkrieg
4300016
HistoClips
00:01:18
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2010

Kurzbeschreibung:

Nicht nur der Hosenrock beweist: Langsam aber sicher verändert sich die gesellschaftliche Stellung der Frau. Im wilhelminischen Deutschland hält man wenig von der Emanzipation der Frau. Während des Ersten Weltkrieges wird ein “Allgemeiner Arbeitszwang” eingeführt. Frauen und Kinder müssen für die Männer einspringen - vor allem in den Rüstungsbetrieben. Denn die Militärs verlangen nach immer mehr Soldaten und Munition. Infanterie, Artillerie und die Luftwaffe brauchten ständig Nachschub. Frauen dringen in klassische Männerdomänen ein. Aber erst nach dem Krieg, mit der Verfassung der Weimarer Republik erhalten in Deutschland Frauen das “aktive und passive” Wahlrecht.

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Luftkrieg im Ersten Weltkrieg
4300017
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00:02:08
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte, Politische Bildung
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2010

Kurzbeschreibung:

Eine Neuheit: der Erste Weltkrieg erobert auch die Lüfte. Gegen Kriegsende verfügen allein die Deutschen über mehr als 5000 Flugzeuge. Vor allem Deutschland setzt Zeppeline ein - anfangs hauptsächlich zur Aufklärung, später zum Abwurf von Bomben. Erstmals kommen auch Jagdflugzeuge zum Einsatz. Der Niederländer Anton Fokker entwickelt für die deutsche Seite ein Unterbrechergetriebe: Die Piloten können mit dem Maschinengewehr nach vorne schießen. Indem sie direkt durch den Propellerkreis feuern, ist es möglich, zu zielen und das gegnerische Flugzeug im Auge zu behalten. Die Presse erfindet den Begriff “Fliegerass” für Piloten mit mindestens 5 Luftsiegen. In Deutschland wird vor allem Manfred von Richthofen populär. Der “rote Baron” gilt mit 80 Abschüssen als der erfolgreichste deutsche Jagdflieger. Ihn selbst trifft es am 21. April 1918. Nach seinem Tod wird Jagdflieger Hermann Göring Kommandeur in „Richthofens Fliegendem Zirkus”, wie die Zeitungen das Geschwader nennen. Film und Presse entwickeln das romantische Bild von den “Fliegerassen” als angeblich ritterlich kämpfenden Herrschern der Lüfte.

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Der Rote Baron
4300333
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00:03:23
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2010

Kurzbeschreibung:

Am 2. Mai 1892 wurde in Breslau Manfred Albrecht Freiherr von Richthofen, genannt "Der Rote Baron" geboren. Der mit 80 bestätigten Abschüssen erfolgreichste deutsche Jagdpilot des 1. Weltkriegs wurde 1918 von einem Kanadier abgeschossen.

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Lenin, Oktoberrevolution, Friede von Brest Litowsk
4300018
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte, Politische Bildung
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2009

Kurzbeschreibung:

Nach der Februarrevolution 1917 kehrt der russische Revolutionär Lenin mit deutscher Unterstützung aus dem Schweizer Exil in seine Heimat zurück: unbehelligt durchquert er Deutschland in einem versiegelten Eisenbahnwagon – mitten im Krieg. Die deutsche Führung hofft, dass Lenin die Energie der ohnehin schon kriegsmüden und hungrigen Russen in andere Bahnen lenkt. Im April erreicht Lenin Petrograd. Mithilfe der neu gegründeten Räte, der “Sowjets”, stürzt er im November 1917 die Regierung. Nach dem russischen Kalender nennen die Sowjets den siegreichen Putsch “Oktoberrevolution”. Das deutsche Kalkül geht auf: Die Sowjetregierung stimmt dem Frieden von Brest-Litowsk zu. Russland muss ähnlich harte Bedingungen erfüllen wie später Deutschland in Versailles.

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Waffenstillstand an der Westfront
4300019
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00:01:04
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte, Politische Bildung
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2009

Kurzbeschreibung:

Im Westen kündigt sich der Sieg der Alliierten an: Die Engländer durchbrechen die Front, das mit Deutschland verbündete Bulgarien kapituliert, die Donaumonarchie beginnt sich aufzulösen. Eine Niederlage scheint vielen Deutschen unvorstellbar, denn die Kriegspropaganda hatte bis dahin keinen Zweifel an einem deutschen Sieg gelassen. Am 29. September 1918 ersuchen General Ludendorff und die Oberste Heeresleitung dringend um Waffenstillstand. Statt der Generäle bieten Politiker den Waffenstillstand an – während sich das Militär der Verantwortung entzieht: “Sie sollen die Suppe jetzt essen, die sie uns eingebrockt haben”, erklärt Feldmarschall Paul von Hindenburg vor Offizieren – eine völlige Umkehrung der Tatsachen.

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Die deutsche Kapitulation im Ersten Weltkrieg
4300026
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00:01:51
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2009

Kurzbeschreibung:

Im Westen kündigt sich der Sieg der Alliierten an: Die Engländer durchbrechen die Front, das mit Deutschland verbündete Bulgarien kapituliert, die Donaumonarchie beginnt sich aufzulösen. Eine Niederlage scheint vielen Deutschen unvorstellbar, denn die Kriegspropaganda hatte bis dahin keinen Zweifel an einem deutschen Sieg gelassen. General Ludendorff und die Oberste Heeresleitung ersuchen dringend um Waffenstillstand. Statt der Generäle bieten Politiker den Waffenstillstand an – während sich das Militär der Verantwortung entzieht: “Sie sollen die Suppe jetzt essen, die sie uns eingebrockt haben”, erklärt Feldmarschall Paul von Hindenburg vor Offizieren – eine völlige Umkehrung der Tatsachen. Ungeachtet der Bemühungen um Frieden soll die deutsche Flotte noch einmal auslaufen. Doch die Matrosen in Wilhelmshaven und Kiel verweigern den völlig sinnlosen Befehl. Es kommt zu Aufständen - erst unter den Matrosen, dann auch in ganz Deutschland. Anfang November erreicht die Revolution die Hauptstadt Berlin: Der Krieg soll endlich beendet werden, der Kaiser abdanken, fordern die Aufständischen. Kaiser Wilhelm II. flüchtet in die Niederlande. Dort wird ihm bis zu seinem Tod im Jahre 1941 im Schloss Doorn Exil gewährt.

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1918 - Es lebe die Republik
4300426
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00:07:47
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2011

Kurzbeschreibung:

November 1918. Die Soldaten des Kaisers sind am Ende ihrer Kräfte. Keine Rede mehr von Sieg. Der erste Weltkrieg ist verloren. 9 Millionen Tote. Menschen als Material, vier Jahre lang. Hindenburg und Ludendorff lassen um Waffenstillstand bitten. Doch die Marineleitung ist nicht einverstanden. Ihre Schiffe liegen seit Monaten untätig im Hafen. Jetzt wollen des Kaisers Admiräle kämpfen – und befehlen Angriff gegen England. Die Matrosen aber wollen nicht geopfert werden. Sie streiken. Am 1. November 1918 gehen sie in Kiel an Land. Der Funke des Aufstands entfacht das Feuer der Revolution. Wie ein Flächenbrand überzieht sie das ganze Land. Am 9. November erreicht sie Berlin. Schon am frühen Morgen sind die Straßen voller Menschen. Arbeiter, Matrosen und Soldaten. Waffen werden in Stellung gebracht. Generalstreik lautet die Parole. Spontan bilden sich Arbeiter- und Soldatenräte. Die Menschen fordern den Rücktritt des Kaisers. Der Monarch, fernab in seinem Hauptquartier in Belgien, zögert. Ein abenteuerlicher Plan entsteht. General Groener schreibt: Der Kaiser muss ein „großes Opfer“ bringen und an der Front im „Kampfe fallen“. Wilhelm denkt nicht dran und träumt davon mit treuen Truppen nach Berlin zu ziehen. Doch dann die Meldung aus der Hauptstadt. Die Regierung gibt des Kaisers Abdankung bekannt – ohne ihn gefragt zu haben. Jetzt schlägt die Stunde der Sozialdemokratie. SPD-Chef Friedrich Ebert wird zum Reichskanzler ernannt.

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Der letzte deutsche Kaiser
4300425
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00:08:09
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch

Kurzbeschreibung:

Berlin 1913 - 25jähriges Kaiserjubiläum. Im Jubel erstickt jede Kritik. „Goldene Zeiten“ hat er seinem Volk versprochen – und die Menschen sind geneigt zu glauben. Ein Jahr vor der Katastrophe scheint die Welt noch in Ordnung. Wilhelm liebt den großen Auftritt. Den verkürzten linken Arm stets auf dem Schwert. Seine Majestät hat Ausstrahlung und er will imponieren. Die Flotte ist sein Ein und Alles. Und das war für die Engländer wie ein Schlag ins Gesicht. Wilhelms Rüstung treibt das Reich ins Abseits. "Mit reinem Gewissen ergreifen wir das Schwert", verkündet Wilhelm. Kaiserliche Propaganda an das deutsche Volk. Völlig überfordert muss er später auf einen Weltenbrand blicken, der 9 Millionen Menschenleben kostet. 1918 Im November revoltiert das Volk. Es hat genug von Krieg und Kaiser, fordert seine Abdankung, mehr Demokratie und endlich Frieden. Wilhelm zögert erst, dann gibt er auf. Er legt seine Amtsgeschäfte nieder und begibt sich ins niederländische Exil. Was von ihm bleibt, ist die Erinnerung an einen Mann, der seiner Zeit nicht mehr gewachsen war.

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Ende der Habsburger-Ära
4300831
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00:04:32
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2011

Kurzbeschreibung:

Mit dem Regierungsverzicht Kaiser Karls I. von Österreich-Ungarn auf jeden Anteil an den Staatsgeschäften, nahm das Ende der Österreichischen Monarchie und des Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn seinen Lauf. Karl I. ging ab dem 12. November 1918 ins Exil nach Marschfeld nahe Wien. 1919 siedelte er in die Schweiz über. Vor dem Grenzübertritt widerrief er seine Regierungsverzichtserklärung und protestierte gegen seine Absetzung.

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1919 - Der diktierte Frieden
4300427
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00:08:13
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2011

Kurzbeschreibung:

Paris, 18. Januar 1919. Die Sieger treffen sich, um über Deutschlands Zukunft zu bestimmen. Das Ziel von US-Präsident Woodrow Wilson ist ein milder Friede. Die Hoffnungen der Deutschen richten sich auf ihn. Der britische Premier Lloyd George will Sicherheit vor Deutschland. Genau wie Georges Clemenceau, Ministerpräsident Frankreichs. Er will Revanche für die Zerstörungen des Krieges. In Deutschland herrscht indessen Bürgerkrieg, Kampf in den Straßen Berlins. Auf den Trümmern des Kaiserreichs entsteht ein neuer Staat. Das Parlament tagt in Weimar – fern vom Unruhe-Herd Berlin. Erster Reichspräsident wird Friedrich Ebert. Eine Forderung der Siegermächte ist erfüllt – Deutschland wird Demokratie. Nun rufen sie die deutschen Delegierten nach Versailles. Ihr Leiter ist ein Graf, von Brockdorf-Rantzau, Außenminister. Er will zäh verhandeln. Doch die Sieger wollen den Verlierer demütigen. Am 7. Mai schlägt die Stunde der Revanche für den Franzosen Clemenceau. Die Sieger überreichen den Besiegten die Bedingungen zum Frieden in einem dicken Buch, 440 Artikel schwer. Einwände dürfen nur schriftlich erfolgen. Die Sieger fordern ein Siebtel des Reiches. Dagegen richtet sich Protest. Die Deutschen sehen sich Sieger-Willkür ausgesetzt. Darüber zerbricht die Regierung und Kanzler Scheidemann tritt zurück. Er sagt, die Hand müsse verdorren, die das unterzeichnet. Die Republik vor der Zerreißprobe. Rechte Offiziere wollen wieder Krieg führen. Marschall Foch wartet nur darauf. Frankreichs oberster Soldat wünscht nichts sehnlicher, als Deutschland zu besetzen. 28. Juni 1919. Tag der Unterzeichnung. 32 Siegermächte haben Delegierte nach Versailles entsandt. Im Schloss des Sonnenkönigs, wo das Deutsche Kaiserreich verkündet worden war, entscheiden jetzt die Anderen über Deutschlands Schicksal. Der diktierte Frieden. Erst zur Unterschrift dürfen die Besiegten in den Spiegelsaal. Die Stunde des Triumphs.

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Friedensvertrag von Versailles
4300027
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00:01:23
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Eignung: Mittelstufe, Oberstufe
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Geschichte, Neuere Geschichte
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2009

Kurzbeschreibung:

Nach Ende des Ersten Weltkriegs tagen im französischen Versailles die Delegationen der Siegermächte. Die Besiegten sitzen nicht mit am Verhandlungstisch - viele Deutsche fühlen sich gedemütigt. Man spricht vom “Diktat von Versailles”. Deutschland und seinen Verbündeten wird die alleinige Schuld zugewiesen. Die Siegermächte möchten verhindern, dass von Deutschland noch einmal eine solche Gefahr ausgeht und auf das 1872 annektierte Elsass-Lothringen verzichtet. Ebenso auf alle Kolonien, auf Westpreußen und das Memelland. Danzig wird „freie Stadt“ und Ostpreußen mit Königsberg zur Enklave. Nach Volksabstimmungen gehen noch weitere Grenzgebiete verloren. Im östlichen Schlesien entscheidet man sich für Polen, Eupen-Malmedy geht an Belgien und Nordschleswig an Dänemark. Am schwersten wiegen die Milliarden von Goldmark an Reparationen. Am 28. Juni 1919 wird der Versailler Vertrag unterzeichnet. Der Weg ist frei. Deutschland muss sich nun als Demokratie beweisen ...

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