Mobile Sprachberatung im Kindergarten startet
Mit 1. September beginnen acht Sprachberaterinnen, das Personal in oberösterreichischen Kindergärten zu beraten und zu unterstützen - als vierte Säule der frühen Sprachförderung. Insgesamt gibt das Land OÖ mehr als 10 Mio. Euro für Sprachförderung in Kindergärten aus.
Dreiwöchige Einschulung
Mit dem neuen Kindergartenjahr legt in Oberösterreich die "Mobile Sprachberatung" los: Insgesamt acht Pädagoginnen starten nach einer dreiwöchigen, intensiven Einschulungsphase mit 1. September in den Regionen, um das dortige Personal zu beraten und bei der Qualitätsentwicklung in der frühkindlichen Sprachförderung unterstützen.
Das zukünftige oberösterreichische 4-Säulenmodell mit der mobilen Sprachberatung in den Einrichtungen vor Ort ermöglicht es, differenziert auf die unterschiedlichen Sprachkompetenzen der Kinder einzugehen, sowie deren Lernerfolg zu sichern und die Professionalisierung der Fachteams in den Einrichtungen zu forcieren.
Viersäulenmodell
Grundsätzlich erfolgt die Sprachförderung im Kindergarten alltagsintegriert durch das pädagogische Personal, auch die Kommunikation der Kinder untereinander ist ein wichtiger Beitrag für den Spracherwerb. Hinzu kommt das Sprachfördermodell, das nun um die “Mobile Sprachberatung” ergänzt wird.
- 430 Sprach-Fit-Kindergärten (etwas mehr als die Hälfte aller Kindergärten in OÖ) und rund 650 zusätzliche Sprachförderkräfte bilden die erste Säule.
- Ein spezielles Fortbildungsangebot steht allen Pädagoginnen und Pädagogen zur Verfügung.
- Sprach-Fit-Beauftragte sind die Hauptverantwortlichen eines Sprach-Fit-Kindergartens und verankern die frühe sprachliche Förderung im Alltag.
- Acht Sprachberaterinnen der “Mobilen Sprachförderung” beraten das Personal vor Ort und sorgen für eine weitere Professionalisierung.
Das Land OÖ plant im Kindergartenjahr 2025/26 Gesamtinvestitionen in die Sprachförderung von mehr als 10 Mio. Euro.