Schulsozialarbeiter in allen Bezirken

Die Schule hat wieder begonnen und mit ihr natürlich auch die Probleme, die sich im Schulalltag ergeben können. Die Schulsozialarbeiter bieten in allen oberösterreichischen Bezirken ihre Hilfe an.

Die SuSA - die Schulsozialarbeiter der Jugendwohlfahrt sind als Anlaufstellen für Schüler, Lehrer aber auch für Eltern schon sehr beliebt. Darum werden sie auch in Zukunft regelmäßig an ausgewählten Pflichtschulen anwesend sein und ihre Hilfe anbieten. Zudem werden in den Schulen Plakate mit der Telefonnummer und der E-Mail-Adresse aufgehängt und die Möglichkeit geboten, eine Nachricht im SuSA-Postkasten zu hinterlassen.

Anlaufstellen in ganz Oberösterreich

Laut Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl kommen im Wintersemester auch in den Bezirken Eferding, Rohrbach, Urfahr-Umgebung und Schärding SuSA-Mitarbeiter an die Schulen.
In den Bezirken Braunau, Freistadt, Gmunden, Grieskirchen, Kirchdorf, Linz-Land, Perg, Ried, Steyr-Land, Vöcklabruck und Wels-Land waren 25 Schulsozialarbeiter an 124 Schulen im Einsatz. 12.884 Mal wurden sie von Schüler, Eltern und Lehrer kontaktiert. Gut die Hälfte der Kontaktaufnahmen erfolgte über das Lehrpersonal, in rund 40% der Fälle traten die Kinder/Jugendlichen selbst an SuSA heran, in 10% der Fälle suchten die Eltern den Kontakt.

Ein Drittel der Probleme beschäftigten sich mit der Erziehung, gefolgt von Verhaltensauffälligkeiten und Schulverweigerung bzw. Drohung einer Verweigerung. Darüber hinaus berichten die Sozialarbeiter, dass Schulangst und Schulunlust bereits in der Volksschule zum Problem werden können – in dieser Phase aber noch gut korrigierbar sind.

Schule und Sozialarbeit - SuSA


Heidemarie Graf stellt das Projekt SuSA vor. In welcher Art und Weise kann die Jugendwohlfahrt die Schule unterstützen, welche Aufgaben kann sie übernehmen? Graf zeigt auf, welche Handlungsmöglichkeiten die Jugendwohlfahrt hat und wie die Zusammenarbeit mit Schule funktionieren kann.


Pilotprojekt Schulsozialarbeit


Alfred Kohlberger referiert zum Thema "Gewalt- und Kriminalitätsprävention" und behandelt dieses Thema anhand zweier Pilotschulen (Polytechnische Schule Neufelden, Hauptschule Attnang Puchheim). Was waren die Erfahrungen, welche Ergebnisse wurden erzielt und wie waren die Rückmeldungen?


Brennpunkt Schulsozialarbeit


Mag. Christoph Schmidbauer spricht über seine Erfahrungen als Schulsozialarbeiter an einer Schule in Bad Kreuznach/Rheinland-Pfalz. Er schildert die Erfolge seiner Tätigkeit sowie die Probleme, die seine Arbeit mit sich brachte.


Schule als Ort der Vernetzung


Bildungspsychologin DDr. Christiane Spiel zeigt in ihrem Referat Missstände im Bildungssystem auf und versucht Lösungsansätze zu geben. Wie kann man Lernen und Bildungsmotivation fördern? Wie kann man Benachteiligungen in der Ausildung aufheben? Wie kann Gewaltprävention funktionieren? Wie sieht es mit Integration in der Schule aus? Diese und viele weitere Fragen hat Spiel in ihrem Vortrag aufgegriffen.

Schule und Jugendwohlfahrt


DSA Hubert Hofer berichtet über die Kooperation von Schule und Jugendwohlfahrt. Er unterstreicht die Bedeutung der koordinierten Zusammenarbeit und greift auf, wie man die Zusammenarbeit vereinheitlichen kann. Wie funktionieren Kooperationen in konkreten Einzelfällen sowie in der Aus- und Weiterbildung - hier lagen die Schwerpunkte des Vortrags.