Psychische Gesundheit durch Beziehungen

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Gerald Koller, Vorstandsmitglied der LIGA für Kinder- und Jugendgesundheit, referierte am 23. April 2015 an der PH Oberösterreich zum Thema Bildung, Beziehung und seelischer Gesundheit bzw. deren Zusammenhänge.

Gerald Koller: Bildung und Gesundheit gehören zusammen

"Das einzige Problem, das wir wirklich haben und das massiv steigt, ist die mentale Gesundheit, die seelische, die psychische Gesundheit", so Gerald Koller. Es brauche dafür biologische, soziale und kulturelle Ressourcen. Da Bildung eine kulturelle Ressource ist, sind "Bildung und Gesundheit nicht mehr auseinander zu denken", erklärt Koller. Das Vorstandsmitglied der Österreichischen LIGA für Kinder- und Jugendgesundheit geht zudem darauf ein, welchen Stellenwert Beziehungen in diesem Gefüge haben und wie durch gelingende Beziehungen auch das Lernen besser funktionieren kann.

Interview Gerald Koller: Pädagogen nicht ans Bein pinkeln

Der Beziehungsexperte Gerald Koller spricht im Interview über die Dialogtour quer durch Österreich und über die Bedeutung von Beziehungen im Allgemeinen sowie im Unterricht. Sein Wunsch für das Bildungssystem: "Dass Pädagoginnen und Pädagogen nicht mehr ans Bein gepinkelt wird! Denn, wenn das passiert - und das dürfte ja im Moment populistisch ein bisschen Mode geworden sein -, dann pinkeln wir immer denen ans Bein, um deren Zukunft es geht, nämlich den Kindern. Und das sollte eine Gesellschaft nie tun!", so Koller.

Ihre Meinung


Alexander
21.12.2015 / 08:48
S.g. Frau Seiche, wir sind eine vierköpfige Familie mit viel Chaos, Spaß und Zusammenhalt. Gebe zu, dass mich das Attribut in der Headline irritiert. Was soll bitte eine "gesunde" Familie sein? Gibt es dafür Kritierien? Wer bestimmt die? mfg a.t.

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Elisabeth
22.12.2015 / 12:30
Gesunde Familien war der Titel der Veranstaltung. Ich glaube Sie beschreiben in Ihrem Kommentar durchaus eine „gesunde“ Familie. Ich glaube nicht, dass es DIE gesunde Familie schlechthin gibt, aber es gibt sicher gewisse Kriterien, eben wie Zusammenhalt, Umgang mit Konflikten, eine funktionierende Partnerschaft und Väter und Mütter, die ihre Rolle als Bezugsperson wahrnehmen. Ich sehe als gesunde Familie eine, in der sich alle Familienmitglieder wertgeschätzt fühlen und sich entwickeln können sowie als einen Verbund, der äußeren Einflüssen trotzt – nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark!

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