Über die Agrarschulen

Die agrarische Ausbildung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und zum Erhalt unseres Lebensraumes. Ein professionelles Bildungsangebot sichert die Qualität der Lebensgrundlagen Boden, Wasser, Luft, Energie und biologische Vielfalt.

Dieser Schultyp berücksichtigt ökologische, ökonomische und soziale Interessen zum Schutz der Lebensräume in Stadt und Land.

Die Höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten stellen den Jugendlichen ein innovatives Bildungsprogramm zur Verfügung. Es umfasst den Bereich der Lebensmittelproduktion, die Pflege der Kultur- und Erholungslandschaft, die Produktion von nachwachsenden Rohstoffen und reicht bis zur Vermittlung von touristischen und sozialen Kompetenzen.

Allgemeines Bildungsziel

Die Höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten haben der Vermittlung einer höheren allgemeinen und fachlichen Bildung zu dienen, die sie zur Ausübung einer gehobenen Berufstätigkeit auf land- und forstwirtschaftlichem Gebiet befähigt sowie zu Universitätsreife führt.

Ergänzend dazu werden praktische Fertigkeiten in den entsprechenden Lehreinrichtungen vermittelt.

Ausbildungsformen

  • Fünfjährige Ausbildung
    für SchülerInnen nach der Hauptschule oder Unterstufe eines Gymnasiums
  • Dreijähriger Aufbaulehrgang
    für SchülerInnen, die eine land- und forstwirtschaftliche Fachschule besucht haben. (Wird derzeit in Kematen, Klosterneuburg, Raumberg, Ursprung, Wieselburg, Pitzelstätten, Elmberg und Bruck angeboten).

Beide Ausbildungsformen schließen mit der Reife- und Diplomprüfung ab.

Fachrichtungen

  • Land- und Ernährungswirtschaft
  • Landwirtschaft
  • Landtechnik
  • Lebensmittel- und Biotechnologie
  • Garten- und Landschaftsgestaltung
  • Gartenbau
  • Wein- und Obstbau
  • Forstwirtschaft

Bildungsinhalte

  • Allgemein- und Persönlichkeitsbildung
  • Fremdsprachen
  • Naturwissenschaftliche Bildung
  • Fachspezifische Bildung (Land- und Forstwirtschaft, Technik, Gartenbau, Weinbau, Ernährung ...)
  • Wirtschaftliche Bildung

Spezialisierung

Schulautonomer Schwerpunkt: Regionale Besonderheiten und neue Entwicklungen werden in dieser Schwerpunktbildung berücksichtigt, um sich für den Arbeitsmarkt noch besser profilieren zu können. Ab dem dritten Jahrgang kommt diese Spezialisierung zum Tragen.

Meta-Daten

Sprache
Deutsch
Anbieter
Education Group
Veröffentlicht am
09.10.2012
Link
https://www.edugroup.at/praxis/portale/agrarschulen/ueber-die-agrarschulen.html
Schultyp
HLA für Land- und Forstwirtschaft
Kostenpflichtig
nein