Großtechnische Verfahren

Kurzbeschreibung der Artikel aus Praxis der Naturwissenschaft, Teil Chemie; Heft 5/48 - 15.Juli 1999 ; 48.Jahrgang

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<title>Praxis (Chemie) 5/48</title>

 

 

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<br>&nbsp; <p>Großtechnische Verfahren</span>
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<h1 class="title">Heft 5/48 - 15.Juli 1999 ; 48.Jahrgang</h1> <a NAME="oben"> </a> <h2 class="title">Aufgaben der Chemischen Technologie - ingenieurmäßige Fragen zu ausgewählten Schulversuchen</h2> <i>E. Schönemann und V. Wiskamp</span> <p> Zu einem ganzheitlichen Verständnis von Chemie gehört auch das Bedenken technologischer und ökonomischer Aspekte. Anhand bekannter Schulversuche und der wiederkehrenden Frage nach der Umsetzbarkeit im Tonnenmaßstab sollen den Schülern exemplarisch ingenieurmäßige Denkweisen und Arbeitsmethoden vermittelt werden, zumal nicht wenige von ihnen später einen Ingenieurberuf ergreifen werden. </span> <p> PdN-Ch.5/48, S. 2 </span> <p> <h2 class="title">Ammoniak aus der Einwegspritze - Miniaturisierte Darstellung von Ammoniak nach dem <b>Haber-Bosch-</i>Verfahren</h2> <i>S. Purkl</span> <p> Bemühungen, die Prinzipien der <i>Haber-Bosch-</i>Synthese auch experimentell zu demonstrieren, scheitern oft am erheblichen Zeitaufwand, der für die Durchführung meist aufwendigen Versuchsvorschriften nötig ist. Durch Verwendung von Kunststoffspritzen reduziert sich der apparative Aufwand. Eine schnelle und einfache Durchführung wird somit auch in schlecht ausgerüsteten Schullabors möglich. Trotz Miniaturisierung der technischen Ammoniaksynthese können wichtige kinetische und energetische Prinzipien gezeigt werden, wie die Verwednung des technsichen Katalysators und die Darstellung bei erhöhtem Druck. </span> <p> PdN-Ch 5/48, S.8 </span> <p> <h2>Abfall und die chemische Industrie</span> <i>A. Habekost</span> <p> Der Umweltschutz spielt in der chemischen Industrie eine zunehmend bedeutsame Rolle. Die Produktion wird nicht mhr ausschließlich nach betriebswirtschaftlichen Kriterien, z.B. der Rentabilität beurteilt. Stattdessen wird den Produkten ein ökologisches Profil zugeschrieben, also eine Art Stoffbilanz hinsichtlich Rohstoff- und Energieeinsatz zur Herstellung und zum Vertrieb des Produktes. Dieses beinhaltet auch toxikologische Bewertung hinsichtlich des Einflusses der hergestellten Stoffe auf Mensch und Natur.<br> Es wird beschrieben, welche Techniken sinnvollerweise angewendet werden können, um Stoffe, die gemeinhin als Abfallstoffe bezeichnet werden, weiterzuverwerten. Zu diesen Stoffen zählen auch diejenigen, die die direkte Spähre der Produktion bereits verlassen haben, also sog. Altlasten sind.</span> <p> PdN-Ch 5/48, S.12</span> <p> <h2>Verfahrenstechnik in einem chemischen Großbetrieb</span> <i>G. Latzel</span> <p> An zwei Beispielen werden grundlegende neue Prinzipien der Verfahrenstechnik dargestellt. Erstes Beispiel ist die Synthese von Ethenoxid, welches ein Grundstoff für viele wichtige Produkte der chemischen Indistrie ist. Welche Gefahren bei seiner Produktion auftreten können und wie man sie möglichst wirkungsvoll minimiert, beschreibt der erste Teil des Beitrages. Dazu werden auch drei Kopiervorlagen angeboten, die z.T. einfache Versuche für den Unterricht vorschlagen. Im zweiten Teil wird auf die Doppelnutzung der neu gebauten Ammoniak-Syntheseanlage hingewiesen, die nicht nur für die Ammoniak-, sondern auch für die Methanol-Gewinnung verwendet werden kann.</span> <p> PdN-Ch 5/48, S.17</span> <p> <h2>Das katalytische Reformieren - Plädoyer für einen vereinfachten Reaktionsmechanismus</span> <i>B. Frank, R. Kirchner </span> und <i>R. Scheller</i> <p> Die unterrichtliche Behandlung des katalytischen Reformieren wird am Beispiel der Umwandlung von Methylcyclopentan in Benzol über zwei Reaktionsschritte auf experimenteller Grundlage vorgestellt. Bei der Identifizierung der Reaktionsprodukte werden gaschromatografische Methoden eingesetzt. Neben einer reaktionsmechanistischen Betrachtungsweise werden auch toxikologische Aspekte bei der Verwendung von Benzol als Benzin-Inhaltsstoff angesprochen. </span> <p>PdN-Ch 5/48, S.23</span> <p> <h2>Klausuraufsatz - Oxidation und Reduktion in der industriellen anorganischen Chemie</span> <i>V. Wiskamp und A. Dobrogowski</span> <p> Basisqualifikationen von Auszubildenden wie vernetzende Denk-, Entscheidungs- und Ausdrucksfähigkeit können durch Einsatz des schriftlichen Aufsatzes als Prüfungsmethode gefördert werden. Ein besonders gelungener Aufsatz aus der letztjährigen Abschlußklausur zur Vorlesung Anorganische Chemie für Erstsemester an der Fachhochschule Darmstadt über das Thema &quot;Oxidationen und Reduktionen in der industriellen anorganischen Chemie&quot; ist abgedruckt.</span> <p> PdN-Ch 5/48, S.29</span> <p> <h2>Chemische Industrien als Gegenstand von Chemieunterricht - Ein Beitrag zur kritisch-konstruktiven Kommunikation in der Ausbildung </span> <i>H.Gollers, M. Schmidt, M. Wille, H. Hildebrandt und H.-J. Becker</span> <p> <span class="content">&quot;Wieder-&quot; und &quot;nachentdecken&quot; chemiedidaktischer Prinzipien und Leitlinien durch Lehramtsstudenten - auf Grundlagen chemiedidaktischer Veröffentlichungen - erweist sich als sinnvolles und variables hochschuldidaktisches Konzept. Es werden vor allem auch Probleme der Studenten mit ihrer Berufswissenschaft Didaktik der Chemie deutlich - und für Lehrende erkennbar. Der Artikel zeichnet Dialoge &quot;nach&quot;.</span> <p> PdN-Ch 5/48, S.32</span> <p> <h2 class="title">Serie: &quot;Spritzige&quot; chemische Experimente: Chemie mit Einwegspritzen - Teil 12: Quantitative Elementaranalyse von Kohlenwasserstoffen</h2> <i>R. Full</span> <p> Vorgestellt wird ein einfaches experimentelles Konzept zur Ermittlung von Summenformeln organischer Verbindungen. In einer Apparatur mit Quarzröhrchen und Luftballon gelingt mit Hilfe einer Einwegspritze die Bestimmung von Kohlenstoffdixid und Wasser nach quantitativer Oxidation eines flüchtigen Kohlenwasserstoffs am Kupferoxid-Kontakt. </span> <p> PdN-Ch 5/48, S.38</span> <p> <h2>Chemie mit Haut und Haaren - Experimente zum Thema Kosmetik</span> <i>B. Sieve</span> <p> Kosmetika werden selten im Chemieunterricht behandelt, obwohl durch dieses Thema ein Beitrag zu einem alltags- und schülerorientierten Chemieunterricht geleistet werden kann. In dem artikel werden einige Experimente zum Thema Kosmetika beschrieben und Bezugsquellen für die verwendeten Substanzen genannt.</span> <p> PdN-Ch 5/48, S.40</span> </body> </html>

Meta-Daten

Sprache
Deutsch
Anbieter
Education Group
Veröffentlicht am
20.07.1999
Link
https://www.edugroup.at/praxis/portale/chemie/schulchemie/material/detail/grosstechnische-verfahren.html
Kostenpflichtig
nein