2004-10 Mythos als Sprache der Seele: Medea - Die Mörderin ihrer Kinder

Gott-sei-Dank hat es noch niemand der Mühe wert gefunden, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wess´ Geschlecht der Mythos sei. Der Mythos um Medea böte ein weites Feld für Kontroversen, gehen wir doch immer schon mit unserer persönlichen Gleichung in die Lektüre und dreht sich gerade dieser My ...

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Gott-sei-Dank hat es noch niemand der Mühe wert gefunden, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wess´ Geschlecht der Mythos sei. Der Mythos um Medea böte ein weites Feld für Kontroversen, gehen wir doch immer schon mit unserer persönlichen Gleichung in die Lektüre und dreht sich gerade dieser Mythos um Abgründe des Männlichen und des Weiblichen. Umso mehr werden wir gefordert sein, eine ausgewogene Zugangsweise zu finden, um die psychologische Aussage und zeitlose Relevanz des Mythos zu erspüren und ihn nicht bloß als Spielplatz unserer eigenen Projektionen, Frustrationen und Begehrlichkeiten zu verwenden... (Der 14-seitige Aufsatz entstand "unter dem Schock der Katastrophe von Beslan".)

Meta-Daten

Sprache
Deutsch
Stichwörter
just, Willi, mythos
Anbieter
eduhi.at
Veröffentlicht am
04.10.2004
Link
https://www.edugroup.at/praxis/portale/latein/europa-nostra/mythos-als-sprache-der-seele/detail/2004-10-mythos-als-sprache-der-seele-medea-die-moerderin-ihrer-kinder.html
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