Photomuseum Bad Ischl

Eindrucksvolle Beispiele aus der Geschichte der analogen Fotografie in Österreich findet man im Photomuseum Bad Ischl.

2012 wurde das Photomuseum des Oberösterreichischen Landesmuseums mit einer neu konzipierten Dauerausstellung eröffnet. Präsentiert werden Highlights aus der Sammlung Frank, die einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte der analogen Fotografie von der Frühzeit bis ins 20. Jahrhundert vermitteln. Historische Kamera- und Bildobjekte erzählen spannende Geschichten, etwa zum Porträtbedürfnis des Bürgertums Mitte des 19. Jahrhunderts, zur Berufsfotografie und Kameraindustrie in Österreich, zur Kunst- und Knipserfotografie um die Jahrhundertwende oder zur Entwicklung der Fotografie im Sommerfrische-Kurort Bad Ischl. Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Themenbereich „Kaiserin Elisabeth und die Fotografie“.

Das Photomuseum Bad Ischl ist in besonderer Weise mit der Sammlerpersönlichkeit Hans Frank (1908–1987) verbunden. Von hier gingen Anfang der 1980er Jahre erste wichtige Impulse zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Geschichte der Fotografie in Österreich aus.

Als einer der ersten im deutschsprachigen Raum hat der Fotograf und Fotohistoriker Hans Frank eine kulturhistorisch bedeutende Sammlung zur Geschichte der Fotografie zusammengetragen. Nachdem er an verschiedenen Standorten in Salzburg zunächst private Schauräume betrieben hatte, wurde die mehr als 15.000 Objekte umfassende Sammlung 1975 vom Land Oberösterreich angekauft. 1978 konnte das erste Fotomuseum Österreichs im Marmorschlössl in Bad Ischl eröffnet werden. Nach einer umfassenden Neukonzeption erstrahlt das Photomuseum im Teehaus der Kaiserin Elisabeth nun in neuem Glanz!


Photomuseum Bad Ischl

im Teehaus der Kaiserin Elisabeth
Kaiserpark
4820 Bad Ischl


Öffnungszeiten 
April bis Oktober: täglich 9.30-17.00 Uhr bzw. nach Aushang


Kontakt
06132 / 24422
www.landesmuseum.at