JuLit Deutsch


Deutschsprachige Jugendliteratur kompetent rezensiert. Hier finden Sie monatlich neue Buchbesprechungen ausgewählter deutschsprachiger Jugendbücher, die Leselust wecken und als Klassenlektüre geeignet sin - für Sie gelesen und beurteilt von Christian Holzmann.

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  • Die Welt ist kein Ozean

    Franziska (eine brave Sechzehnjährige) wagt einen kleinen Ausbruch – sie macht ein Praktikum in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche. Detailansicht

  • F.E.A.R.

    Zöller hat bereits 1993 unter dem Pseudonym Hagemann einen viel beachteten Politthriller geschrieben („Schwarzer, Wolf, Skin“) und legt nun mit dem vorliegenden Buch noch eins drauf. Detailansicht

  • Die Ballade von der gebrochenen Nase

    Die Norweger brauchen immer eine gehörige Portion (sozialer) Tristesse, damit ein Jugendbuch funktioniert (gilt aber beispielsweise auch für Krimis), aber dafür machen sie diese Tristesse immer wieder wett durch einen sympathischen Charakter oder eine vielfach unterhaltsame Handlung. Detailansicht

  • 3000 Arten "Ich liebe dich" zu sagen

    Endlich ein Buch, in dem das Wort Diärese gleich mehrfach vorkommt. Seit Jahrzehnten erkläre ich meinen Schülerinnen und Schülern, dass das die Pause im Alexandriner ist, und ich sage dazu, dass sei sich das nicht merken sollen. Prompt merken es sich die meisten. Detailansicht

  • Froschmaul

    Die Neuausgabe der Geschichten aus 2006 ist eine gute Gelegenheit, auf dieses exzellente Buch von Steinhöfel hinzuweisen, zumal es sich außerordentlich gut auch zum Vorlesen in den unteren Klassen der Sekundarstufe I eignet. Detailansicht

  • Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling

    Man kann sagen, was man will, die Niederländer beweisen einfach mehr Leichtigkeit bei der Jugendliteratur als etwa die Deutschen. Detailansicht

  • Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess

    Das ist eine nette und flott erzählte Geschichte, die gerade das rechte Maß an Freud und Leid vermittelt. Detailansicht

  • Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß

    Mein zweiter Wortberg – und ein durchaus gelungenes Buch, das für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2015 nominiert ist. Detailansicht

  • Ich, Elias

    Eine Liebesgeschichte – erzählt von Elias, der 15 und verunsichert ist. Sein Freund Jesko ist ihm da schon um einiges voraus, zumindest tut er so, als wäre er der Mädchenschwarm. Detailansicht

  • Schneeriese

    „Es ist eine alte Geschichte…“ schreibt Heine; „und wem sie just passieret, dem bricht das Herz entzwei.“
    Adrian (14), großgewachsen und daher Einsneunzig genannt, ist die Geschichte „just passieret“, und er weiß wirklich nicht, wie damit umgehen. Detailansicht

  • Jackpot. Wer träumt, verliert

    Ein filmreifer Thriller. Nach einem Banküberfall kracht ein Auto die Böschung hinunter, das sechszehnjährige Mädchen im Fond, Sabrina, vertraut dem zufällig vorbei kommenden Chris (14), eine Tasche an – und in der Tasche sind vier Millionen. Detailansicht

  • Mogel

    Mohls zweieinhalbter Teil seiner Trilogie (s. auch Archiv) spielt in der Jenfelder Plattenbau-Gegend, und wir treffen auch vertraute Charaktere wieder. Der Protagonist, Miguel dos Santos (15), lebt aber ein bisschen besser, nämlich in einer Reihenhaussiedlung. Detailansicht

  • Anders

    Da ist Felix; mit dem scheint alles in Ordnung, bis er an seinem 12. Geburtstag, durch eine Verkettung unglückseliger Umstände, einen Unfall hat und 9 Monate im Koma liegt. Als er wieder erwacht, will er nicht mehr Felix, sondern Anders sein. Detailansicht

  • Königin des Sprungturms

    Das Zehnerbrett spielt ja schon in Wildners „Jede Menge Sternschnuppen“ (s. Archiv) eine Rolle, aber hier ist es zentral, denn die Protagonistinnen sind junge Sportlerinnen, die jeden Tag eisern zum Sprungtraining gehen. Detailansicht

  • Marienbilder

    Mareike, die Protagonistin des Buches, sagt: „Meine Geschichte ist ein mühseliges Zusammenflicken von Hörensagen und schiefen Chronologien, und nichts dran, was hieb- und stichfest ist, nur Indizien, eventuell, aber das reicht nicht für ein Urteil.“ Detailansicht

  • Pampa Blues

    Wingerode, ein fiktives Kaff in Norddeutschland, ist nicht zufällig ein Anagramm von Nirgendwo. Hier gibt es nur noch vier Bauernhöfe, ein Gasthaus, eine Tankstelle und noch ein paar Häuser. Detailansicht

  • Und auch so bitter kalt

    "Tenebrien ist das Land, in das alle gehen, die nicht für unsere Welt gemacht sind. Die Dünnhäutigen, die Gläsernen, diejenigen, die zu viel wünschen, diejenigen, die zu viel gewagt und zu viel verloren haben." Detailansicht

  • Latino King

    Mit 17 wird der Niederländer Castel Drogenhändler – ein umsichtiger noch dazu; bald stellen sich Reichtum und Reputation ein. Doch dann beginnt er als Drogenkurier zu arbeiten und wird in der Dominikanischen Republik beim Schmuggeln erwischt. Detailansicht

  • Tigermilch

    Nini und Jameelah sind 14 und wachsen in Berlin im Multikulti-Teil auf; nicht ganz Ghetto, aber fast. Ninis Mutter verbringt ihr Leben am Sofa, Jameelah ist aus Pakistan und von der Abschiebung bedroht. Detailansicht

  • Das Labyrinth der träumenden Bücher

    In gewohnter Aufmachung, aber nicht mehr bei Piper, ist der zweite Teil der Träumenden-Bücher-Trilogie erschienen. Die Hülle ist gleich, der Inhalt hingegen lässt zu wünschen übrig. Detailansicht

  • Warum wir Günter umbringen wollten

    1947 – und das Leben ist schwer für die Jungen. Wenig zu essen, Kriegsheimkehrer, strenge Eltern (vorwiegend Mütter). Freddy erzählt die Geschichte von ihrem Herumtreiben und wie sie Günter, der anders ist als die anderen (und auch nicht aus dem Ort) quälen. Detailansicht

  • Rico, Oskar und der Diebstahlstein

    Da habe ich also jetzt einen Band ausgelassen; wenn ich richtig rechne, ist dies Steinhöfels vierter Rico-Band, und er folgt ganz dem Muster der anderen Bände. Detailansicht

  • Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt

    Maulina, die eigentlich Paulina heißt, wohnt in Mauldawien mit ihren Eltern. Mauldawien ist ein wunderbares Haus, sie ist dort die Prinzessin – und glücklich. Doch dann, so glaubt sie, zerstört „der Mann“ (ihr Vater) dieses Glück. Detailansicht

  • Kinder im Dunkeln

    Das ist ein Klassiker, der vor ein paar Jahren neu aufgelegt wurde und auf Grund der Tatsache, dass 2013 Brasilien Gastland bei der Frankfurter Buchmesse war, erneut auf Interesse gestoßen ist. Detailansicht

  • Kodo – Der Fluch des Samurai

    Kouwenberg nennt „Musashi“, den umfangreichen Roman über den legendären Schwertkämpfer (ein Lesevergnügen, ich schwöre es, aber nur in der ungekürzten Ausgabe von 1400 Seiten), als Vorbild, und das ist schon mal eine Empfehlung für sich. Detailansicht