Deutsches Kunststoff Museum - virtuelles Archiv

Der Kunststoff-Museums-Vereins Düsseldorf zeigt Teile seiner Sammlung in Wanderausstellungen an verschiedenen Orten. Auf der Webseite des Vereins dokumentieren in einem virtuellen Archiv über 7500 Objekte die historische Entwicklung von Kunststoffprodukten und ihre Allgegenwart im heutigen Alltag.

deutsches-kunststoff-museum.de

Keine andere Werkstoffgruppe prägte die materielle Kultur des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts so wie Kunststoff. Phenolharze sind der erste vollsynthetische Kunststoff: Leo Hendrik Baekeland begann 1905 mit seinen Arbeiten an der Kondensation von Phenol und Formaldehyd und meldete bereits zwei Jahre später zwei Patente zur industriellen Produktion von Phenolharz an. Unter dem Handelsnamen "Bakelit" gewann Phenolharz Weltruhm, denn seine Eigenschaften waren für die damalige Zeit in der Tat bemerkenswert:  Hervorragende elektrische Isolation machte es für die aufstrebende Elektroindustrie zum begehrten Gehäusematerial und ermöglichte als Pressmaterial sehr hohe Stückzahlen.

  Das „Deutsche Kunststoff-Museum“ ist kein herkömmliches Museum mit einem festen Haus, sondern es gastiert mit seinen Wanderausstellungen an verschiedenen Orten. Darüber hinaus können in einem virtuellen Museum über 7.500 Gegenstände aus der insgesamt rd.14.000 Stück umfassenden Sammlung in Text und Bild genauer recherchiert werden.

Außer dem Rundgang ins virtuelle Museum, stehen u.a. auch ein Lexikon der Kunststoffe und eine Zeittafel der Erfinder auf der Webseite bereit.

Kunststoff-Museums-Verein (KMV) e.V. , Email: kmv@deutsches-kunststoff-museum.de

Meta-Daten

Sprache
Deutsch
Anbieter
deutsches-kunststoff-museum.de
Veröffentlicht am
14.08.2008
Link
https://www.edugroup.at/praxis/portale/werken-technisch/unterrichts-beispiele/detail/deutsches-kunststoff-museum.html
Kostenpflichtig
nein