Lernplattformen - Einführung

Neue Medien erlangen immer größere Bedeutung – und darauf muss auch in der Schule eingegangen werden. Die zunehmende Einbindung von digitalen Inhalten in den Unterricht heißt allerdings nicht, dass die bisher verfolgten Unterrichtskonzepte der Lehrer mit einem Mal völlig unbrauchbar geworden sind, vielmehr wird somit eine Bandbreite neuer Möglichkeiten eröffnet.

Bei der Organisation und Betreuung webunterstützten Lernens leisten Lernplattformen wertvolle Dienste. Lernplattformen werden auf einem zentralen Server installiert und über ein lokales Programm, üblicherweise über einen Web-Browser, angesprochen. Sie unterstützen die Nutzung und Verwaltung von Lehrinhalten und stellen Werkzeuge für kooperatives Arbeiten sowie für Interaktion und Kommunikation bereit. Eine Lernplattform dient also als elektronische Schnittstelle zwischen Lehrenden und Lernenden. Sie ermöglicht den Schülern den Zugriff auf Inhalte, die Kommunikation oder die Erledigung von Aufgaben zeit- und ortsunabhängig.

Österreichischen Schulen wird u.a. die Lernplattform Moodle kostenlos zur Verfügung gestellt, die bereits 2005 in der „Evaluation von Lernplattformen“ des Unterrichtsministeriums sehr gute Ergebnisse erzielte und seither laufend weiterentwickelt wurde.

Moodle bietet standardmäßig eine große Anzahl an Möglichkeiten zur Aufbereitung von Lerninhalten – angefangen von der Erarbeitung von Themenfeldern durch die gemeinsame Arbeit an Datenbanken, Wikis oder Glossaren über kommunikative Werkzeuge wie Foren oder Chats bis hin zur Überprüfung von Wissen durch Tests. Natürlich ist es auch möglich, die Abgabe von Arbeitsaufträgen über diese Lernplattform zu organisieren – jede Aktivität kann auf Moodle bewertet werden und somit automatisch in die Beurteilung der Schüler mit einfließen.

Meta-Daten

Sprache
Deutsch
Anbieter
Education Group
Veröffentlicht am
12.03.2012
Link
https://www.edugroup.at/innovation/it-trends/lernplattformen.html
Kostenpflichtig
nein