Bildung im Dialog - Ideen zur Verbesserung der Schule

Bildungslandesrätin Christine Haberlander tourte im Sommer durch Oberösterreich, um Verbesserungsvorschläge für Schule und Unterricht zu sammeln. Mit dabei waren unter anderem Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, sowie Wirtschaft und Politik. Wir waren bei fünf Veranstaltungen vor Ort!

6 Veranstaltungen (inklusive Kick-Off) zu verschiedenen Themenbereichen standen am Programm - von Digitalisierung über die Berufsbildung bis hin zu Schulen im städtischen Spannungsfeld und Integration. Die Themen wurden in jeweils drei Workshopgruppen diskutiert bzw. wurden Anregungen und Ideen vorgebracht. Nach den Workshops wurden dann die wichtigsten Punkte gesammelt und in einer kurzen Abschlussrunde nochmals zur Diskussion gestellt.

Nicht übereinander sondern miteinander reden!


Bildung im Dialog 1/5: „Übertritt vom Kindergarten in die Schule – wie gelingt der Schritt am besten?“


Landesrätin Mag. Christine Haberlander tourt mit ihrer "Bildung im Dialog"-Tour durch Oberösterreich und will vor Ort mit Interessierten über die aktuelle Bildungspolitik reden.

In Reichersberg ging es um den Übertritt vom Kindergarten in die Schule und wie dieser Schritt am besten gelingen kann. In insgesamt sechs Gruppendiskussionen wurden die Themenblöcke „Bildungsbasics & Schuleintrittsalter“, „Elternschule“ und „Datenschutz“ bearbeitet. Die Ergebnisse präsentieren Ulrich Lanzer, Elisabeth Olischar und Thorsten Eder.

Bildung im Dialog (1/5): Von Grundkompetenzen & Rahmenbedingungen


Beim Tourstopp der "Bildung im Dialog"-Tour von Landesrätin Mag. Christine Haberlander in Reichersberg ging es um den Übertritt vom Kindergarten in die Schule.

In einer gemeinsamen Diskussion wurden die am wichtigsten befundenen Themen von den anwesenden Interessierten besprochen. Dazu zählten unter anderem die Grundkompetenzen der Kinder sowie die Rahmenbedingungen der Einrichtungen.

Bildung im Dialog 2/5: Lebenslanges Lernen & Lebenskompetenzen


Beim Tourstopp der "Bildung im Dialog"-Tour von Landesrätin Mag. Christine Haberlander in Reichersberg ging es um Lebenslanges Lernen und Durchlässigkeit der Schulformen.

Am Ende der Veranstaltung wurden die für die Anwesenden wichtigsten Punkte diskutiert. Dabei ging es um die Potenzialanalyse am Ende der Unterstufe, um das Aufstocken des Bildungsförderungsbudgets und um die Wichtigkeit des Elternhauses.

Bildung im Dialog (2/5): Bildung für Jung und Alt


Beim zweiten Stopp der „Bildung im Dialog“ -Tour von Landesrätin Mag. Christine Haberlander ging es um Lebenslanges Lernen und die Durchlässigkeit der Schulformen. Wie sich im Rahmen der Diskussionen herausstellte, muss sich der Stellenwert der Bildung im Land wieder verbessern. Welche Verbesserungsvorschläge und –wünsche noch angesprochen wurden, sehen Sie in der Zusammenfassung der Sessions.

Bildung im Dialog 3/5: Digitalisierung in der Schule


Schwerpunkt beim dritten Stopp der „Bildung im Dialog“-Tour von Landesrätin Mag. Christine Haberlander war die Digitalisierung. Neben der nötigen Infrastruktur, die die Schulen dringend bräuchten, ging es auch um die Ausbildung der Lehrkräfte. Der Lehrplan gehöre entrümpelt, um Platz für Neues zu schaffen. Wie viel Digitalisierung braucht die Ausbildung, ob von Pädagogen oder Schülern, wirklich? Darüber diskutierten die Teilnehmer in der Fachhochschule Hagenberg. Sehen Sie hier die Zusammenfassung der Sessions.

Bildung im Dialog (3/5): Von mehr Digitalisierung & einem "Digital Knigge"


Beim Tourstopp der "Bildung im Dialog"-Tour von Landesrätin Mag. Christine Haberlander in Hagenberg ging es um die Digitalisierung. In einer gemeinsamen Diskussion wurden die am wichtigsten befundenen Themen von den anwesenden Interessierten besprochen. Dazu zählten unter anderem die verpflichtende Ausbildung zur Digitalisierung, die Entrümpelung des Lehrplans und der "Digital Knigge".

Bildung im Dialog (4/5): Berufsbildende Schulen: Was brauchen die Lehrlinge, was die Unternehmen?


An der Fachhochschule Steyr ging es bei Bildung im Dialog um die Berufsbildenden Schulen - was brauchen Lehrlinge, was die Unternehmen? In zahlreichen Workshops wurden wichtige Punkte zu diesem Thema herausgearbeitet und dann präsentiert.

Eine Auswahl der Ergebnisse:

- Die Berufsorientierung sollte vor allem in den Gymnasien und Neuen Mittelschulen verbessert werden.

- Es werde oft ein falsches Bild von Wirtschaftsbetrieben vermittelt.

- Zu wenig Wissen über Anlaufstellen für schwächere Schüler/Lehrlinge

- Das Image der Lehre muss verbessert werden.

- Mehr Förderungen/Unterstützung für Lehrlinge.

- Bessere Vernetzung von Schulen und Betrieben.

Bildung im Dialog 4/5: Wie kann das Image und die Qualität der Lehre verbessert werden?


Die wichtigsten Ergebnisse von den Workshops wurden von den Teilnehmern in der Diskussionsrunde noch vertiefend thematisiert. Wie kann das Image der Lehre verbessert werden und wie kann der Zugang erleichtert werden? Als Erwachsener beispielsweise ist es aus rein finanziellen Gründen sehr schwer, einen Lehrberuf zu ergreifen, da es Förderungen nur unter gewissen Bedingungen gibt.

Wie lässt sich die Qualität der Lehre heben - welchen Beitrag kann und muss hier die Schule leisten? Wie lässt sich die Qualität bei den Lehrenden steigern?

Ein weiterer wichtige Punkt war die Verbesserung der Berufsorientierung - welche Maßnahmen sollten getroffen werden, damit junge Menschen einen umfassenden Einblick in die Lehrberufe erhalten?

Bildung im Dialog (5/5): Schulen im städtischen Spannungsfeld, Herausforderungen der Integration


Bei der letzten Bildung im Dialog Veranstaltung im Bildungshaus St. Magdalena standen die städtischen Schulen in Hinblick auf Integration im Mittelpunkt. In sechs Workshops diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Schüler, Lehrkräfte, Vertreter der Interessensvertretungen, ...) über Qualitätsunterschiede von Schulen, soziale Integration und Inklusion, Wertevermittlung und individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern.

Bildung im Dialog (5/5): Individuelle Stärkenförderung & Schulautonomie


Beim letzten Gespräch der Dialogtour von Bildungslandesrätin Christine Haberlander standen bei der Diskussion drei Themen im Vordergrund:

- Die Förderung individueller Stärken der Schülerinnen und Schüler

- Schulautonomie und pädagogische Freiheit

- Verstärkung der Berufsorientierung

Die individuelle Stärkenförderung ist immer wieder ein großes Thema - jedoch ist zur Zeit davon für manche noch zu wenig spürbar. "Ich habe im letzten Jahr zu Semesterende zehn Tests in einer Woche gehabt. Da frage ich mich, was das bringt? [...] Das ist das sogennante Bulimielernen - lernen, auskotzen und vergessen und das kann nicht der Sinn von der Oberstufe sein, da sollte schon mehr in Richtung Talenteförderung passieren", so ein junger Teilnehmer in der Diskussionsrunde.

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