HTLs stellen sich der Digitalisierung

Die Diplomanden Dominik Panhofer und Dominik Hable, Fritz Enzenhofer und Dr. Michael Strugl / © Land OÖ/Sandra Schauer
Die Diplomanden Dominik Panhofer und Dominik Hable, Fritz Enzenhofer und Dr. Michael Strugl / © Land OÖ/Sandra Schauer

Rund 12.000 Schüler besuchen eine der 16 Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) in Oberösterreich. Mit 1.600 Absolventen jährlich, sind sie ein zentraler Faktor in der Fachkräfteausbildung. Immer bedeutender: Projekte zum Thema Industrie 4.0, also über Digitalisierung und Vernetzung.

Gute Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule


Während in anderen Schultypen die Schülerzahlen meist rückläufig sind, erfreuen sich die HTLs über Zuwächse. Dieses Jahr besuchten 11.710 Schüler eine HTL. "Für kommendes Schuljahr rechnen wir damit, dass wir die 12.000-Schüler-Grenze erreichen werden", so Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer.

Das Erfolgsrezept ist die gute Zusammenarbeit mit der oö. Wirtschaft und Industrie. Nur so kann die Ausbildung so praxisnahe wie möglich gestaltet werden. Immer mehr Bedeutung gewinnt die Digitalisierung, die für die oö. Unternehmen enorme Potentiale birgt. Das zeigt sich auch in den Diplomarbeitsthemen an den HTLs. Rund 80 % werden in Kooperation mit Unternehmen umgesetzt und jene Projekte, die sich mit der Digitalisierung beschäftigen, werden immer mehr.

HTLs sind unverzichtbar

"Mit HTL Oberösterreich goes 4.0 werden die Schüler bzw. Absolventen praxisnah für die künftigen Herausforderungen ausgebildet", freut sich LH-Stv. Dr. Michael Strugl. Für ihn sind die HTLs in Bezug auf den Wirtschaftsstandort Oberösterreich "unverzichtbar".

"Die Unternehmen haben uns zu jeder Zeit unterstützt beim Projekt. Das war natürlich super. Wir haben dadurch schon ein bisschen Erfahrung sammeln können und die ersten Kontakte zu Firmen herstellen können. Das ist natürlich auch für die Zukunft sehr wichtig", lobt Diplomand Dominik Panhofer die Zusammenarbeit mit den Firmen.

Ihre Meinung


Georg
13.07.2017 / 09:15
Schule muss generell für das praktische Leben vorbereiten, für den Alltag im Wettbewerb am Arbeitsplatz und immer mit dem menschlichen Augenmaß auf individuelle Stärken oder schwächen eingehen.So kann jeder individuell Erfolg erleben. Der Teamgeist ist weit wichtiger, und muss stets stärker betont werden , als die sehr oft zu Minderwertigkeitsgefhlen führenden "Nur der Sieger, der Solokämpfer ist der Gewinner"-Mentalität, wie sie von Hollywood, der Mode, den Models bis zu der Sportpresse täglich in die Köpfe unserer noch leicht beeinflußbaren Jugendlichen suggerriert wird. Viele psychischen Erkrankungen sowie Alkohol und Drogenkonsum sind das Ergebnis einer Aussichtlsosikgeit, Zukunftsangst und Verzweiflung, wenn junge Menschen keinerlei Erfolgserlebnisse und Zukunftsperspektive bekommen, weil sie diesen verlogenen Werbeklischees nicht genügen.

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