OÖ. Zukunftssymposium: Dynamisch in die Zukunft

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Die Welt tendiert immer mehr zu Komplexität. Trends wie Digitalisierung und Konnektivität haben die Rahmenbedingungen unserer Lebenswelt stark verändert. Beim Zukunftssymposium im Musiktheater Linz stand eben diese Welt von morgen im Mittelpunkt.

Die Oö. Zukunftsakademie hatte kürzlich wieder zum jährlichen Zukunftssymposium geladen. An diesem Tag ging es vor allem darum, den Blick nach vorne zu richten. Die Zukunftsakademie hat dabei zum Vorausdenken und Querdenken angeregt. Interessante Keynotes haben das Symposium wie jedes Jahr abgerundet. Wir haben diese mit der Kamera aufgezeichnet.

Die Zukunft im Fokus – Oö. Zukunftssymposium


Unsere Welt wird immer komplexer, die Digitalisierung schreitet rasch voran. Die Zukunftsakademie des Landes Oberösterreich beschäftigt sich mit diesen Trends und Entwicklungen und dient dem Land OÖ als Think Tank. Einmal im Jahr trifft man sich zu einem großen Symposion, bei dem neue Trends und zukünftige Entwicklungen im Fokus stehen. Dazu werden auch Experten geladen, die in ihren Keynotes auf Zukunftsthemen eingehen. In diesem Jahre waren David Bosshart, Ulrike Bechtold und Guido Strunk eingeladen.

Megatrends in Gesellschaft und Wirtschaft


Dr. David Bosshart vom Gottlieb Duttweiler Institut für Wirtschaft und Gesellschaft ist promovierter Philosoph und Autor zahlreicher internationaler Publikationen. Er ist weltweit als Referent unterwegs. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Zukunft des Konsums, der gesellschaftliche Wandel, Digitalisierung (Mensch-Maschine), Management und Kultur, Globalisierung und politische Philosophie. Wir haben einen kleinen Ausschnitt aus seinem Vortrag für Sie aufgezeichnet.

Wie wirken neue Technologien auf unser Leben?


Dr. Ulrike Bechtold ist promovierte Humanökologin. Sie ist seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin des ITA (Institut für Technikfolgen Abschätzung). Aktuelle Schwerpunkte ihrer Arbeit sind umgebungsgestütztes, aktives Altern (AAL), Partizipation sowie Klimatechnologien. In ihrem Vortrag geht sie vor allem darauf ein, wie Technik uns im Alltag unterstützen kann und wie sie auf uns wirkt.

Wie kommen wir auch in Zukunft gut zurecht?


Dr. Guido Strunk studierte Psychologie und Wirtschaftswissenschaft und leitet das Complexity-Research Institut. Damit hat er ein Forschungsinstitut gegründet, das Forschung und Beratung zum Management komplexer Systeme anbietet. Sein wissenschaftlicher Zugang ist geprägt von einer quantitativen Perspektive. Für ihn ist die Komplexität wie ein Nebel zu verstehen: „Komplexität wird oft als Entschuldigung dafür verwendet, wenn etwas nicht funktioniert hat. Es ist also eine einfache Entschuldigung, die jedoch so einfach nicht ist!". Guido Strunk hat sich in zahlreichen seiner Bücher mit dem Thema Komplexität befasst und setzt sich stark dafür ein, Komplexität verstehen zu können.