Was braucht die Bildung von morgen?

Mag. Christine Haberlander ist seit 6. April Bildungs-, Frauen- und Gesundheitslandesrätin in der oberösterreichischen Landesregierung. Wir haben mit ihr über ihre ersten Schritte im Bildungsbereich, ihre eigene Schulzeit und die Weiterentwicklung von Schule gesprochen.

Mag. Christine Haberlander: "Meine Tür ist offen, ich möchte möglichst viel ins Gespräch kommen"


"Meine Tür ist offen, ich möchte möglichst viel ins Gespräch kommen, ich lade alle herzlich ein, dass wir uns austauschen und gemeinsam an die Herausforderungen herantreten", so die neue Bildungslandesrätin Mag. Christine Haberlander im Interview auf die Frage, was sich Oberöstererichs Lehrkräfte von ihr erwarten können.

Aber nicht nur für die Lehrkräfte hat Christine Haberlander ein offenes Ohr. Um die Zukunft der Schule gestalten zu können ist es ihr wichtig, dass alle Beteiligten in den Prozess miteinbezogen werden. "[...] das heißt mit den Schülern, mit den Eltern, mit den Pädagoginnen und Pädagogen, alle gemeinsam können wir die Schule weiterentwickeln.“

Bei der Weiterentwicklung von Schule soll die Digitalisierungsoffensive, die von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer initiiert wurde, eine wesentliche Rolle spielen. 

Auch in Sachen Gesamtschule geht die 35-jährige Ennserin den Weg von Thomas Stelzer weiter. "Es gibt nicht das Einheitskind und folglich gibt es auch nicht die Einheitsschule", stellt Haberlander ihren Standpunkt im Interview klar.

Ihr Ziel ist es auch die drei Bereiche - Bildung, Frauen und Gesundheit - besser zu vernetzen. "Da geht es mir insbesondere um die Prävention und auch Bewegung und gesunde Ernährung in der Schule.", Haberlander spricht damit unter anderem die tägliche Bewegungseinheit an.

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