7-Jähriger aus den USA ist bestverdienender YouTuber

Bild: Screenshot Youtube Ryan ToysReview
Bild: Screenshot Youtube Ryan ToysReview

Ryan ist 7 Jahre alt, lebt in den USA und ist laut Schätzungen des Magazines Forbes der bestverdienende YouTuber 2018. Auf seinem YouTube Kanal heißt es übersetzt: "Ryan liebt Spielzeug. Spielzeug-Rezensionen für Kinder von einem Kind. Folge Ryan dabei, wie er mit Spielzeug spielt und es testet."

Ryan verzeichnet 17,3 Millionen Follower auf seinem YouTube Kanal "Ryan ToysReview". Sein Jahreseinkommen wird laut Forbes auf 22 Millionen Dollar geschätzt. Was er auf seinem YouTube Kanal macht? Er testet Spielzeug, betreibt also quasi einen Rezensions-Channel für Kinderspielzeug und Spiele.

Mit seinen Spielzeugtests liegt er im Ranking noch vor Make-up-Künstlern, Gamern und einer Stunt-Truppe. Mit lukrativen Werbedeals mit Spielzeugherstellern verdient Ryan sein Geld - und das dürfte ihm wahrscheinlich auch viel Spaß machen. Einen Großteil des Spielzeugs, welches getestet wird, wird laut eigenen Angaben regionalen Wohltätigkeitsorganisationen gespendet.

Hier ein Videobeispiel, in dem Ryan gemeinsam mit seiner Mutter DIY-Slime herstellt:

Ryans Familie betreibt auch noch einen zweiten YouTube Channel namnes "Ryan´s Family Review", der 3 Millionen Follower verzeichnet und seine Eltern sowie seine jüngeren Zwillingsschwestern im Familienalltag und bei ihren Erlebnisse bei Ausflügen (z.B. in den Zoo, Abenteuerparks,...) zeigt.

Auf Platz 2 im Ranking von Forbes liegt der 21-jährige Schauspieler Jake Paul, der seine Follower mit Rap-Songs und Streichen versorgt.


Erfolgreicher YouTuber sein ist harte Arbeit

Das, was so leicht und nur nach Spaß aussieht, ist harte Arbeit. Der Druck, täglich zu posten und Neues zu publizieren, darf nicht unterschätzt werden. Auch auf Ryans Kanal wird fast täglich ein neues Video veröffentlicht. Immer mehr YouTuber klagen jedoch bereits über Burn-out und Depressionen.

Warum das so ist, lesen Sie in der ersten Ausgabe "Traumberuf YouTuber ausgeträumt?" aus der neuen Reihe von schule.at "Digitalisierung in der Praxis".