Mehr Freiheit mit MOVE

MOVE ist ein Mobilit√§tstraining f√ľr Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit k√∂rperlichen Beeintr√§chtigungen. Durch gezieltes Training erm√∂glicht MOVE den Teilnehmern mehr Selbstbestimmung und Freiheit.

MOVE wird unter anderem am Landesschulzentrum f√ľr Bewegung und Sprache in Leonding angeboten. Wir durften die Sch√ľlerinnen und Sch√ľler bei ihren MOVE-Einheiten und im Schulalltag begleiten. 

Das Mobilitätstraining MOVE


Das Konzept basiert auf 3 grundlegenden S√§ulen, die eine optimale Entwicklung erm√∂glichen. Das Trainingsprogramm orientiert sich an den individuellen Zielen jedes Teilnehmers. MOVE bietet sehr viel Zeit, um Fertigkeiten zu erwerben und es wird interdisziplin√§r gearbeitet, das hei√üt, es wird nicht nur in speziellen MOVE-Einheiten, sondern √ľber den ganzen Tag verteilt ge√ľbt.

Nähere Infos zu Move: www.move-austria.com/was-ist-move/

6 Schritte mit Leonie


Die 16-j√§hrige Leonie lebt seit ihrer Geburt mit Infantiler Zerebralparese mit athetotischer Komponente. Das ist eine St√∂rung des Nervensystems, die es ihr erschwert gezielte Bewegungen auszuf√ľhren und Stellungen zu halten. Vor zehn Jahren hat sie am LSZ f√ľr Bewegung und Sprache in Leonding mit MOVE begonnen. Das Training durchl√§uft dabei ein genau geplantes 6-Schritte-Programm: www.move-austria.com/was-ist-move/konzept-von-move/

  • Schritt 1: Einstufen der Fertigkeiten
  • Schritt 2: Ziele setzen
  • Schritt 3: Aufgabenanalyse
  • Schritt 4 & 5: Einstufen und Reduzieren der Hilfen
  • Schritt 6: Unterrichten der Fertigkeiten

"Es war das Beste f√ľr sie"


Leonies Eltern erz√§hlten uns im Gespr√§ch warum sich Leonie im Jahr 2006 f√ľr das LSZ f√ľr Bewegung und Sprache in Leonding entschieden hat, wie alles mit MOVE begann, welche Herausforderungen auf sie zukamen und welche Fortschritte Leonie dank MOVE gemacht hat.

Seit 2007 ist das LSZ f√ľr Bewegung und Sprache au√üerdem MOVE Ausbildungszentrum. Den Kurs zum MOVE-Practitioner kann jeder, der mit Menschen mit k√∂rperlichen Beeintr√§chtigungen zu tun hat, beruflich oder famili√§r (Sonderschul-, Integrations-, K√∂rperbehindertenlehrer, Physio- und Ergotherapeuten, Schulhelfer, Eltern, Horterzieher) machen und das Programm kann dann in jeder Einrichtung angeboten werden. N√§here Infos zur Ausbildung finden Sie HIER.

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