Spielerisch informatisches Denken lernen

Der Biber der Informatik ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler ab der 3. Schulstufe. In Österreich fand der Bewerb heuer bereits zum 10. Mal statt. Im Rahmen der Biber-Woche, heuer von 7.-11. November, kann jede Schule zu einer beliebigen Zeit an dem Online-Bewerb teilnehmen.

Die Schüler müssen sich in 40 Minuten 15, in der jüngsten Altersgruppe (Volksschule) 9 Aufgaben, stellen. Die Problemstellungen sind dabei als Rätsel verpackt und setzen keine informatischen Grundkenntnisse voraus. Ziel ist es, informatisches Denken zu fördern, das allgemeine Interesse am Fach zu wecken und die Kinder zu motivieren sich intensiver mit Informatik zu beschäftigen.

Der Biber der Informatik 2016


Wir waren beim Wettbewerb im Khevenhüllergymnasium Linz dabei und haben den Schülerinnen und Schülern der 7r-Klasse beim Lösen der informatischen Rätsel über die Schulter geschaut. Der Schwierigkeitsgrad der Beispiele war nicht zu unterschätzen. Kristof Harsanyi, Schüler der 7. Klasse, ist aber dennoch sehr zufrieden und schon gespannt auf sein Ergebnis beim Biber der Informatik.

"Die Bedeutung der Informatik ist noch nicht durchgedrungen"


Dr. Gerald Futschek, Mitglied der Österreichischen Computer Gesellschaft und Professor an der TU Wien, spricht mit uns im Interview über den Wettbewerb "Biber der Informatik" aber auch den Stellenwert der Informatik in der Gesellschaft allgemein und auch in der Schule. "Andere Länder machen uns das vor, die haben in jeder Schulstufe, beginnend in der Volksschule, ein Fach zu Informations- und Kommunikationstechnologie oder Informatik", so Futschek. Warum Informatik in Zukunft noch wichtiger werden wird und warum sich auch das Schulsystem darauf einstellen muss, das erfahren Sie im Gespräch.

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