Bilanz der Schulorganisationsreform

@ www.pregarten.at
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Im Schuljahr 2009/10 begann das große Reformprojekt und seitdem sind an insgesamt 103 Pflichtschulen strukturelle Maßnahmen gesetzt worden. Grund dafür ist vor allem der massive Schülerrückgang.

Besuchten im Schuljahr 2002/2003 noch 125.334 Schülerinnen und Schüler diese beiden Schularten, so sind es im laufenden Schuljahr 2013/2014 nur noch 100.072, was einem Rückgang von ca. 20 % entspricht.

Ziel war es, nachhaltige Strukturen zu schaffen, den Ressourceneinsatz zu optimieren und die Schulstandortkultur an die gesellschaftlichen und regionalen Entwicklungen anzupassen.

Pressekonferenz zur Schulorganisationsreform


Im Rahmen einer Pressekonferenz zogen u.a. Bildungslandesrätin Mag. Doris Hummer und der Leiter der Direktion Bildung Dr. Hermann Felbermayr Bilanz über die 2009/10 gestartete Schulorganisationsreform. Der vorliegende Rohbericht des Bundesrechnungshofes stellt der Reform derzeit ein gutes Zeugnis aus.

Zusammenlegungen, Schließung und Stilllegungen

Solche Reformen sind natürlich für manche Standorte anfangs schmerzlich, vor allem wenn die örtliche Schule geschlossen wird. Laut den Verantwortlichen wurde aber an allen Standorten eine gemeinsame Lösung geschaffen, mit der alle zufrieden sind. Insgesamt wurden in Oberösterreich 68 allgemein bildende Pflichtschulen aufgelassen oder stillgelegt. Rund weitere 10 sind in Vorbereitung. Zudem werden als organisatorische Maßnahme zurzeit 35 Volksschulen von Leitern benachbarter Schulen mitbetreut.

Neuinvestitionen in den Schulbau

Neben der Schaffung ganztägiger Betreuungsformen und Verbesserung in der Schulausstattung wird vor allem in den Schulbau investiert. Beispielsweise wird in Pregarten im Herbst 2014 ein neuer Bildungscampus (sh. Bild oben) entstehen, der die bisher getrennte Hauptschule 2 und Neue Mittelschule zusammenführt. Der Pregartner Bürgermeister Anton Scheuwimmer ist vom Nutzen der Zusammenlegung überzeugt, auch wenn es anfangs nicht leicht war, das Kollegium und die Eltern für das Vorhaben zu gewinnen.

Prozess soweit abgeschlossen

Weitere Maßnahmen dürften in näherer Zukunft nicht folgen, doch betonte Landesrätin Doris Hummer, dass man sich die Entwicklungen immer wieder ansehen müsse und sich nun nicht zurücklehnt und 20 Jahre nichts mehr tut. Der größte Schritt sollte aber gemacht sein.