Glücksfaktor Bildung

© iStockphoto/Thinkstock
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"Bildung ist der Glücksfaktor - Glück der Bildungsfaktor", bringt Dr. Olaf Axel Burow die Wichtigkeit von beidem auf den Punkt. Neben Dr. Hans Schachl referierte er bei der Veranstaltung der Oö. Zukunftsakademie zum Thema "Glücksfaktor Bildung" auf der PH der Diözese Linz am 6. Juni.

Doch "Wie bringen wie das Glück in unsere Schule?", fragte Bildungslandesrätin Mag. Doris Hummer in ihren Begrüßungsworten. Da es ein nicht messbarer und schwer definierbarer Faktor ist, ist das gar nicht so leicht. Ansatzpunkte gab Dr. Olaf Axel Burow in seinem Vortrag.

Herausragende Leistungen durch Lernfreude


"Lernen ist mit Lust besetzt", "Erfolg ist ein Element, was jedem am Herzen liegt" oder "Wir haben zu viele Rotstifte, wir brauchen mehr Grünstifte" - mit Worten wie diesen unterstreicht Dr. Olaf Axel Burow die Wichtigkeit von Glück in der Schule. Wie seiner Meinung nach ein "glücklicher" Unterricht aussieht und was solche Glücksfaktoren sein können erläutert er in seinem Vortrag "Herausragende Leistungen durch Lernfreude und Leidenschaft im Kreativen Feld".

Stärken stärken, Schwächen korrigieren


Dr. Hans Schachl zeigt in seinem Vortrag, wie wichtig die Leidenschaft am Lernen ist, denn "Emotionen haben einen starken Einfluss auf das Lernen und Merken". So sei alles Lernen umsonst, wenn die Lust und Freude verloren gingen. "Nicht alle können dasselbe erreichen - daher müssen wir Stärken stärken und die Schwächen korrigieren". Mehr interessante Fakten rund um unser Gehirn und die Zusammenhänge beim Lernen erfahren Sie im Vortrag "Freude als emotionale Basis des Lernens und Lehrens" von Dr. Hans Schachl.

Ich möchte gerne Lehrer werden, weil ...


... ich die Kinder glücklich machen möchte", so geschrieben von Mag. Franz Keplinger in einem Aufsatz in der zweiten Klasse Hauptschule. Diesem Vorsatz ist der Rektor der Pädagogischen Hochule der Diözese Linz auch gefolgt ! Er diskutierte am 6. Juni mit Dr. Olaf Axel Burow, DDr. Ulrike Greiner, Fritz Enzenhofer, Helmut Hammerschmid und Dr. Herbert Altrichter darüber, wie sich Pädagogik und Schule entwickeln sollte, um glücklichere Schüler und Lehrer zu haben.

Interview Dr. Olaf Axel Burow


Im Interview fragten wir noch einmal konkret nach, wie Lehrer Schüler am besten motivieren können, wo er die Schwierigkeiten sieht und was sich ändern muss, um eine positive Entwicklung zu garantieren. "Wir brauchen mehr Autonomie von Schule. Wir brauchen eine Entrümpelung der Schulpläne und 20 Prozent freie Zeit, in denen man seinen Neigungen nachgehen kann", so einige seiner Ideen.