Jugendliche und ihre sozialen Netzwerke

© SilverV/iStock/Thinkstock
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Saferinternet.at präsentiert mit dem Jugend-Internet-Monitor die aktuellen Daten zur Social-Media-Nutzung der österreichischen Jugendlichen. Welche Netzwerke liegen voran, welche haben an Bedeutung verloren und welche haben es erstmals ins Ranking geschafft?

Jugend-Internet-Monitor 2018

Die Ergebnisse zeigen, dass die großen Plattformen wie WhatsApp, YouTube und Instagram zwar immer noch voran liegen, aber im Gegensatz zum letzten Jahr verloren haben. Die Nutzung verteilt sich auf mehrere verschiedene Plattformen und zum Teil auch auf kleinere Netzwerke. Ebenfalls an Bedeutung verloren haben das Musik-Video-Netzwerk Musical.ly (2017: 26%, 2018: 17%) und Twitch (-5 %) – eine Plattform zum Übertragen von Videospielen.

Erstmals erhoben wurde Skype, ein Netzwerk für Videotelefonie, das mit 30 % auf Platz 6 eingestiegen ist. Ebenfalls erhoben wurde die Nutzung von Tellonym. Über diese Plattform können anonyme Bewertungen abgegeben werden, was jedoch auch auf Kritik gestoßen ist, da sie für Cybermobbing missbraucht werden kann. 12 % der Jugendliche nutzen Tellonym.

Mädchen versus Burschen

Bei den Mädchen sind Plattformen wie WhatsApp (Mädchen 89 % / Burschen 81 %), YouTube (Mädchen 85 % / Burschen 77 %), Instagram (Mädchen 74 % / Burschen 53 %) und Snapchat (Mädchen 73 % / Burschen 45 %) deutlich beliebter.
Burschen hingegen haben bei Skype (Mädchen 25 % / Burschen 34 %), Telegram (Mädchen 5 % / Burschen 18 %) und Twitch (Mädchen 2 % / Burschen 15 %) die Nase vorne.

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Zur Erhebung

Die repräsentative Online-Umfrage wurde vom Institut für Jugendkulturforschung durchgeführt. Es wurden 400 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahre im Februar 2018 zu ihrer Nutzung von Sozialen Netzwerken befragt.

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