Lernen abseits des Gleichschritts

Das Schul- und Erziehungszentrum (SchEz) lud Anfang Dezember die Hochschullehrerin für Schulpädagogik und ehemalige Leiterin der Laborschule Bielefeld Dr. Susanne Thurn and die PH Oberösterreich ein. Sie referierte zum Thema "Ganzheitliches Lernen - Umgang mit Vielfalt".

Differenzierung im Unterricht ist nach wie vor ein großes Thema in unseren Schulen - und die Meinungen gehen hier auseinander. Dass es grundsätzlich von allen Lehrkräften gutgeheißen würde, sich mit jedem Kind auseinander zu setzen und individuell auf dessen speziellen Bedürfnisse einzugehen, steht außer Frage. Doch Klassengröße, das Problem der Leistungsbeurteilung und die umfassende organisatorische Vorbereitung in Bezug auf Räumlichkeit, Arbeitsmaterial und Gruppenverteilung sind nur einige Beispiele, die Differenzierung bzw. Individualisierung erschweren.

Was die Leistungsbeurteilung betrifft, würde Susanne Thurn generell auf Noten verzichten. An der Laborschule Bielefeld wurden keine Noten vergeben, das Leistungsniveau und das Können war bei den Schülern sogar höher als bei Kindern von Schulen mit klassischer Benotung.

Susanne Thurn: Umgang mit Vielfalt


Dr. Susanne Thurn referierte am 4. Dezember 2014 an der Pädagogischen Hochschule zum Thema "Ganzheitliches Lernen - Umgang mit Vielfalt". Im Vortrag will die Hochschullehrerin für Schulpädagogik Wege aufzeigen, wie im Alltag der Schule jeder Schüler passgenaue Herausforderungen für das eigene Lernen und Leisten findet. Anhand den drei unterschiedlich begabten Kindern Elda, Patrick und Lars veranschaulicht Thurn, welche Auswirkungen gleicher Unterricht für alle bei den jeweiligen Schülern hat.

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Stefan
17.05.2016 / 10:11
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