Der Ausbau des Kinderbetreuungsangebots läuft auf Hochtouren

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Mit Stichtag 15. Oktober 2014 waren in Oberösterreich rund 57.500 Kinder in Kinderbetreuungseinrichtungen eingeschrieben. Für beinahe alle 3- bis 6-Jährigen ist damit der Besuch des Kindergartens zur Selbstverständlichkeit geworden.

Wie die aktuellen Statistiken zeigen, ist die Zahl der betreuten Kinder im letzten Jahr um fast 800 gestiegen. "Ein Hauptaugenmerk liegt derzeit auf dem Ausbau der Betreuungsplätze für unter 3-Jährige", sagt Bildungslandesrätin Doris Hummer.
Man habe in den letzten Jahren schon massiv am Ausbau gearbeitet und die Anzahl der Plätze in Krabbelstuben hat sich seit dem Jahr 2010 mehr als verdoppelt. "Natürlich sind wir noch nicht ganz dort, wo wir hinwollen, das gebe ich ehrlich zu, aber wir sind mit den Betreuungsplätzen auf einem guten Weg", versichert die Landesrätin.

Die Kinderbetreuung dem Leben anpassen

Die Lebenssituationen der Familien mit Kindern erfordern vermehrt außerfamiliäre Kinderbetreuung. Deshalb nimmt das Land Oberösterreich Geldmittel in die Hand, um gerade die Betreuung der Kleinsten stetig auszubauen.

Heuer werden rund 216 Millionen Euro in den Ausbau investiert

Um das Ziel, ein möglichst flächendeckendes Kinderbetreuungsangebot erreichen zu können, setzt das Land Oberösterreich auch vermehrt auf flexible Lösungen. So genannte "Gemeindeübergreifende Kooperationen" sowie die Einbeziehung von Tagesmüttern/-vätern sollen es auch kleinen Gemeinden ermöglichen, den Familien Betreuungsplätze für unter 3-Jährige anzubieten.

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