3. Oö. Jugend-Medien-Studie 2013

Bild: Shutterstock
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Medien üben einen großen Einfluss auf den Alltag der Jugendlichen aus. Um Jugendliche besser zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, wie ihre Welt funktioniert. In der Jugend-Medien-Studie sind wir daher dem Medienverhalten der 11- bis 18-Jährigen auf den Grund gegangen.

Das Medienverhalten der 11- bis 18-Jährigen

Das Medienverhalten wurde aus drei verschiedenen Blickwinkeln betrachtet:

  • Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren
  • Eltern mit Kindern im Alter zwischen 11 und 18 Jahren
  • PädagogInnen von Hauptschulen und AHS Unterstufe

Die zentralen Ergebnisse im Überblick

  • Das Smartphone erobert die Medienlandschaft. Seit 2008 ist die Zahl der Jugendlichen, die ein Smartphone besitzen, von 4% auf 60% gestiegen.
  • Während 2008 und 2011 noch 20% der Jugendlichen angegeben haben, jeden oder fast jeden Tag zu spielen, hat sich 2013 die Zahl der Jugendlichen auf 40% verdoppelt. Gespielt wird am Liebsten am Smartphone.
  • Der Medieneinfluss in der Familie nimmt zu: 47% der Eltern sind der Meinung, dass Medien einen sehr großen bzw. großen Einfluss auf das Familienleben haben. 2008 waren es nur 30%.
  • Der Medienkonsum wird selbstständiger, unabhängiger aber auch schlechter kontrollierbar. Dafür steigt das Medienbewusstsein bei Jugendlichen an. Risiken sind aber dennoch gegeben.
  • Eltern und Pädagogen zeigen Interesse am Medienverhalten, fühlen sich aber oft überfordert.

Was machen Jugendliche im Internet? Welche Online-Communities werden genutzt? Sehen die 11- bis 18-Jährigen noch fern? Welchen Einfluss haben Eltern, Freunde und Lehrkräfte auf das Medienverhalten der Jugendlichen und wie schätzen Eltern und PädagogInnen die Mediennutzung ihrer Kinder bzw. SchülerInnen ein?

Alle Ergebnisse im Detail finden Sie unterhalb in den Charts, der Kurzzusammenfassung und in den Videoclips zu den Themen "Mediennutzung" und "Smartphone".

Präsentation der Ergebnisse


Am 12. Juni 2013 präsentierten Bildungslandesrätin Doris Hummer und Education Group Geschäftsführer Peter Eiselmair im Linzer Landhaus die zentralen Ergebnisse der 3. OÖ Jugend-Medien-Studie.

Medienbewusstsein der 11- bis 18-Jährigen


Ist sich unsere Jugend über die Risiken im Internet bewusst? Welche Lösungsansätze wählen sie, wenn sie im Internet etwas Unangenehmes erleben, und werden Chancen und Risiken im Elternhaus oder in der Schule thematisiert? Antworten auf diese Fragen bietet die 3. Jugend-Medien-Studie.

Smartphone dominiert die Mediennutzung


Die Entwicklung vom Festnetztelefon bis zum Smartphone ist schnell vor sich gegangen. Welchen Stellenwert das Smartphone mittlerweile bei den 11- bis 18-Jährigen hat und was neben Telefonieren und SMS Schreiben bei den Jugendlichen angesagt ist, zeigen die Ergebnisse der 3. Oö. Jugend-Medien-Studie.

Alle Ergebnisse

Medienverhalten der Jugendlichen unterteilt in Themenblöcke

zum Download

Befragt wurden:

  • Jugendliche aus Oberösterreich zwischen 11 und 18 Jahren (n=500), die maximale statistische Schwankungsbreite beträgt +/-4,48 Prozent, Methode: persönliche face-to-face Interviews
  • Eltern aus Oberösterreich mit Kindern im Alter zwischen 11 und 18 Jahren (n=203), die statistische Schwankungsbreite beträgt +/-7,02 Prozent, Methode: persönliche face-to-face Interviews
  • PädagogInnen aus Oberösterreich aus HS und AHS Unterstufe (n=99), die statistische Schwankungsbreite beträgt +/-10,05 Prozent, Methode: telefonische CATI-Interviews

Befragungszeitraum:

  • 15. März bis 18. April 2013

Die Studie wurde vom market Institut im Auftrag der Education Group durchgeführt.

Die Verwendung der Ergebnisse ist unter Nennung der Education Group GmbH als Rechteinhaberin erlaubt.

Angebote für die Medienarbeit

Unterrichtsideen, Infos und Tipps zu Smartphone im Unterricht

Medienworkshops für Schüler

In den Medienworkshops lernen die Schüler, wie Medien funktionieren und werden selber zu Drehbuchautoren, Regisseuren und Produzenten. Mehr dazu

Fortbildungsprogramm

Das speziell auf Lehrkräfte und Elementarpädagogen abgestimmte Fortbildungsprogramm deckt die gesamte Medienarbeit ab. Mehr dazu

Medien für den Unterricht

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