Die Zukunft der Bildung im Fokus

Schulentwicklung trifft Unterrichtsentwicklung und Didaktik - das war der Titel der zweitägigen Veranstaltung an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, die Forschung und Praxis Anfang März zusammenbrachte. Auf die Teilnehmer warteten Workshops und aktuelle Forschungsergebnisse.

Die Tagung wurde gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB) gestaltet und umgesetzt. Dabei standen folgende Fragen im Mittelpunkt:

  • Welche grundlegenden Faktoren sind für gelingende Entwicklungsprozesse in Schule und Unterricht verantwortlich?
  • Wie sieht die professionelle Entwicklungstätigkeit bezogen auf Schule und Unterricht aus?
  • Wie können Arbeits- und Sozialbeziehungen in Schule und Unterricht als Bedingungen von Entwicklungsprozessen gestaltet und analysiert werden.

Die Tagung war einerseits eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrpersonen aller Schularten sowie für Lehrerbildner an den Pädagogischen Hochschulen und Universitäten im Bereich der Schul- und Unterrichtsentwicklung, andererseits ein Impuls für weitere Forschungen in diesen Bereichen.

Schulunterricht im Umbruch


Die Tagung "Schulentwicklung trifft Unterrichtsentwicklung und Didaktik" an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich bot Gelegenheit, vor dem Hintergrund der bildungstheoretischen und bildungspolitischen Rahmenbedingungen Beiträge zu Fragen der Didaktik und Unterrichtsentwicklung zu diskutieren. "Wir haben das Programm international ausgelegt und sind gespannt auf die Inputs von der Schweiz und von Deutschland. Ziel ist es ja, die Forscher mit den Praktikern zu verknüpfen", sagt Katharina Soukup-Altrichter von der PH OÖ.

Katharina Maag Merki: Potenzial von Schulentwicklungsstrategien


Ziel von Schulentwicklung ist die für die Bildungsprozesse der Schüler funktionale Professionalisierung der schulischen Prozesse. Dabei werden vor allem die Schulleiter und Lehrkräfte gefordert. Professorin Maag Merki zeigt in ihrem Referat anhand zweier Studien Potenziale und Grenzen der Kooperation zwischen Lehr-und Fachpersonen auf.

Hilbert Meyer: Didaktische Standards für die Unterrichtsentwicklung


Hilbert Meyer von der Universität Oldenburg ist ein deutscher Pädagoge, der sich vor allem mit der Didaktik und Schulpädagogik auseinandersetzt. Meyer zeigt unter anderem Symmetrien und Asymmetrien zwischen alltäglicher Unterrichtsarbeit und Unterrichtsentwicklung. Er geht außerdem darauf ein, wie sich seine 10 didaktischen Standards in Unterrichtsmodellen wiederfinden können.

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