LIFT: Tablet-Klassen für neue Lernszenarien

Stelzer und Haberlander präsentierten LIFT © Land OÖ/Kraml
Stelzer und Haberlander präsentierten LIFT © Land OÖ/Kraml

Im Schuljahr 2017/18 starten insgesamt acht Klassen aus vier Neuen Mittelschulen in das Projekt LIFT. Im Projektzeitraum von vier Jahren entwickeln die Lehrkräfte Einsatzszenarien zur Einbindung von Tablets im Unterricht. Begleitet werden Sie von den Pädagogischen Hochschulen und der EduGroup.

Eine Maßnahme im Zuge der Digitalen Agenda Oberösterreich ist das Projekt LIFT (Lernen, inspirieren und fördern mit Tablets). Acht erste Klassen von vier oberösterreichischen NMS werden ab dem Schuljahr 2017/18 vom Land OÖ mit Tablets ausgestattet. Die Tablets sollen in allen Gegenständen zum Einsatz kommen und sollen neue Einsatzszenarien im Unterricht zu Tage bringen. Wichtig beim Projekt ist die Pädagogische Begleitung der Pädagogischen Hochschulen und der Education Group. 

Digitale Medien erfolgreich im Unterricht einsetzen


Die Bewerbung der teilnehmenden Schulen erfolgte mittels Ausschreibung zum Projekt. Voraussetzung war die Entwicklung eines auf die jeweilige Schule abgestimmten pädagogischen Konzeptes zur Einbindung von Tablets im Unterricht, das im gesamten Schulentwicklungsprozess verankert ist. Folgende Schulen haben hier überzeugen können.

  • NMS St. Georgen im Walde
  • NMS Helfenberg
  • NMS 6 Wels
  • NMS 2 Bad Goisern

Digitale Medien nur mit pädagogischem Konzept

Landeshauptmann Thomas Stelzer ist es wichtig, digitale Medien nur mit einem ausgereiften pädagogischen Konzept flächendeckend einzuführen, daher sind die Erkenntnisse aus diesem Projekt für ihn von großem Wert. Stelzer geht davon aus, dass die von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid versprochenen Tablets und Laptops, im nächsten Jahr kommen werden. "Und da wollen und werden wir vorbereitet sein", so Stelzer.

Aus- und Weiterbildung entscheidende Rolle

Für Bildungslandesrätin Christine Haberlander spielt die Aus- und Weiterbildung der Pädagoginnen und Pädagogen eine entscheidende Rolle. Sie fordert vom Bund "eine Weiterentwicklung der Pädagogenausbildung" hinsichtlich der Digitalisierung und man müsse auch in Zukunft die "Lehrpläne entrümpeln" und den neuen Gegebenheiten anpassen.

Evaluation der Ergebnisse

In schulübergreifenden Vernetzungsaktivitäten werden fachspezifische Einsatzszenarien entwickelt, besprochen und die Ergebnisse des Einsatzes in Folge gemeinsam mit den Pädagogischen Hochschulen reflektiert. Die Resultate und Erfahrungen werden aufbereitet, laufend von den Fachhochschulen evaluiert und nachhaltig allen Schulen und Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung gestellt.