Medienbildung an deutschen Schulen

(c) Thinkstock/Ingram Publishing
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Medienkompetenz ist die Kulturtechnik des 21. Jahrhunderts. Digitale Medien durchdringen fast alle Bereiche unsere Alltags. Es gehört zum Bildungsauftrag der Schule, junge Menschen auf das Leben in der Gesellschaft vorzubereiten und dazu gehören auch digitale Medien. Doch wie sieht die Praxis aus?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die aktuelle Studie "Medienbildung an deutschen Schulen - Handlungsempfehlung für die digitale Gesellschaft". Dabei handelt es sich nicht nur um eine gute Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der Medienbildung in Deutschland, sonder gleichzeitig zeigt sie auch Modellösungen und Verbesserungensmöglichkeiten auf und gibt Impulse für alle, die die Bildungslandschaft gestalten.

Strukturelle Verankerung

Im Rahmen der Studie wird in bezug auf die strukturelle Verankerung der Medienbildung eine Handlungsempfehlung ausgesprochen, die sich unter anderem auf die verbindliche Integration medienbezogener Inhalte und Kompetenzen in die Lehr- und Bildungspläne bezieht.

Lehrerbildung

Die meisten der befragten Lehrer sind digitalen Medien im Unterricht gegenüber positiv eingestellt. Trotzdem sieht jeder fünfte Lehrer, vorallem jene der älteren Generation, den Einsatz von Medien in der Schule eher kritisch. Laut der Studie soll daher die Medienpädagogik in die Lehrerausbildung verankert werden.

Technische Infrastruktur

Die Tage der altbekannten Computerräume sind gezählt. Vielmehr müssen digitale Medien als selbstverständliche Bestandteile in den Unterricht integriert werden. Für die dafür entsprechende Infrastruktur muss an deutschen (als auch an österreichischen) Schulen noch einiges Aufgeholt werden. Es braucht neben der Technik auch IT-Administration, Wartung, Support sowie geeignete digitale Lerninhalte. Damit werden Schulen und Lehrer vielzuoft allein gelassen.

Medienintegration und Medienkompetenz

Für eine erfolgreiche Umsetzung dieser Punkte, müssen diese als Teil der Schulentwicklung verstanden werden. Hier sollen auch Eltern möglichst eng eingebunden werden, da der Umgang mit Medien stark familiär geprägt ist.

Lesen Sie die gesamte Studie sowie die daraus gezogenen Handlungsempfehlungen HIER nach!