Sexting

© www.saferinternet.at
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Unter "Sexting" wird das Versenden von erotischen Fotos oder Videos, auf denen man selber abgebildet ist, verstanden. Für Jugendliche kann das eine selbstverständliche Form der sexuellen Online-Kommunikation darstellen. Aber was kann man tun, wenn es zum Problem wird.

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Gründe für Sexting

Wie kommt es dazu, dass Jugendliche freizügige Fotos per Smartphone oder Computer verschicken?

  • Sexting findet innerhalb von Liebesbeziehungen statt und gilt als Liebes- und Vertrauensbeweis. Gerade bei räumlicher Entfernung, kann so die fehlende sexuelle Nähe überbrückt werden.
  • Sexting stellt eine Möglichkeit dar, sich online sexuell auszuprobieren und unverbindlich zu flirten.
  • Der Freundeskreis spielt eine wichtige Rolle. Gilt Sexting dort als "cool", ist es für Jugendliche oft schwer, dem Gruppendruck entgegenzuwirken und "Nein" zu sagen.

Wenn Sexting zum Problem wird

Sexting kann in vielen Fällen unproblematisch verlaufen. Unangenehme Folgen für die Beteiligten können jedoch entstehen, wenn die freizügigen Fotos (öffentlich) im Internet landen, weil die Abgebildeten keine Kontrolle mehr haben, wer die Fotos zu Gesicht bekommt.

  • Saferinternet hat einige Tipps zusammengestellt, wie die eigene Privatsphäre beim Versenden von Nacktbildern bestmöglich geschützt werden:

    • Empfänger mit Bedacht auswählen
    • Das Gesicht nicht zeigen
    • Besser weniger zeigen
    • Exzessives Sexting vermeiden
    • "Beweisstücke" löschen
    • Metadaten der Fotos entfernen
    • Wenn, dann nur sicher speichern
    • Auf synchronisierte Geräte achten

     Mehr dazu auf saferinternet.at

    Risiken vermeiden: 6 Tipps zu "Sexting"

  • Was Sie über Sexting wissen sollten!

    Was Sie über Sexting wissen sollten!
    Für Erwachsene oft noch ein Fremdwort, für Jugendliche eine Selbstverständlichkeit - die Rede ist... Detailansicht

  • Studie zum Thema Sexting

    Studie zum Thema Sexting

    Erstmals für Österreich wurde nun eine Studie zum Thema Sexting bei Jugendlichen veröffentlich. Die Ergebnisse zeigen, dass Sexting für viele Jugendliche normal ist und zum Beziehungsalltag dazugehört.

  • Sexting im Schulumfeld

    Sexting im Schulumfeld

    Was tun, wenn eine Sexting-Aufnahme in der Schule im Umlauf ist? Mehr als die Hälfte der Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren kennen jemanden, der schon einmal Nacktaufnahmen von sich selbst an andere geschickt hat. Saferinternet.at informiert, wie Schulen bei Sexting-Aufnahmen reagieren sollen.

Mehr dazu...

In diesen Broschüren und Foldern finden Sie weiterführende Informationen:

 

  • Aktiv gegen das Nacktfoto

    Intime Fotos von Ihnen sind im Internet gelandet? Dann ist rasches Handeln gefragt. Saferinternet.at gibt in dieser Broschüre Tipps und eine Step by Step-Anleitung zur "Schadensbegrenzung". Detailansicht

    www.saferinternet.at

  • Let's talk about Porno

    Unabhängig davon, ob wir Pornografie gut oder
    schlecht heißen – sie ist Teil der heutigen Jugendrealität. Um ihnen
    Orientierung und das Gespräch anzubieten, dafür
    bietet klicksafe.de diese Handreichung für Schule und Jugendarbeit. Detailansicht

    www.klicksafe.de

  • Sexting-Folder: Infos für Jugendliche

    Einmal verbreitete Nacktaufnahmen können auch Jahre später wieder im Internet auftauchen. In diesem Flyer informiert Saferinternet.at Jugendliche über Folgen von Sexting und gibt Tipps und Hilfestellung, wenn Sexting zum Problem wird. Detailansicht

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